Bellstorf, Lenzin & Co: Musik im Comic

Seitdem der Comic als Graphic Novel zu neuem Ruhm gelangt ist beschäftigen sich auch vermehrt die Feuilletons mit diesem Medium. Ihr letzter Liebling: »Baby’s in Black«, das jüngste Werk von Zeichner Arne Bellstorf, der darin die Liebesgeschichte von Ur-Beatle Stuart Sutcliffe und Astrid Kirchherr – der Legende nach Schöpferin der Pilzkopf-Frisur! – erzählt.
Da Arne Bellstorf aber bei weitem nicht der Einzige ist, der die beiden Kunstformen Comic und Musik verknüpft, widmete sich das Arte-Musikmagazin »Tracks« in seiner letzten Ausgabe einer Übersicht an Arbeiten, die sich dieser Symbiose auf unterschiedlichste Weisen nähern. Eine unbedingt sehenswerte Reportage!

An dieser Stelle möchten wir noch eine Empfehlung aussprechen, die die im Film vorkommende Hamburger Zeichnerin Martina Lenzin und ihr soeben veröffentlichtes Buch »RPM« betrifft, das ebenfalls wie »Baby’s in Black« bei Reprodukt erschienen ist:

Post-Punk: Do-It-Yourself und Arbeit im Kollektiv… Die Achtzigerjahre, der beginnende Ausverkauf des No-Future-Punks in einem von Maggie Thatcher regierten Großbritannien. Tin ist enttäuscht von der seelenlosen Massenware der Medienkonzerne und auch von der Ideenlosigkeit, mit der die Subkultur ihr begegnet. Er sucht nach Alternativen, startet ein Fanzine und plötzlich bietet sich die Möglichkeit, eine Band zu produzieren und ein Musiklabel zu gründen…

Mehr Informationen zu allen Autoren und Comics, als auch zur Sendung findet ihr hier:

Links
Arte Tracks
Reprodukt

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