
Foto: ;aximilian Bartsch
Gar nicht lange ist es her, da kündigte House-Produzent Christian Löffler mit »Aspen« sein Debütalbum »A Forest« an. Ein passender Name, denn für die dreimonatigen Arbeiten an der LP zog sich Löffler in ein kleines Haus auf Usedom zurück. Der Ausblick auf den Wald hat die Stimmung maßgeblich beeinflusst:
Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte. Um diese Klänge herum baute Christian Löffler fragile, flüchtige Tracks, in denen nicht die maschinelle Härte hauptstädtischer Clubs dominiert, sondern die wie Seismographen die kaum merklichen Schwingungen der Natur abbilden.
»A Forest« erscheint am 18. Juni bei Ki Records und enthält 12 Tracks. Darunter befinden sich Kollaborationen mit der Dänin Gry Noehr Bagøien oder Mohna. Mit dem Schriftsteller Marcus Roloff, den Löffler über ein Projekt bei den Frankfurter Lyriktagen 2011 kennenlernte hatte, entstand die verstörende, beinahe dystopische anmutende Klangwand »Swift Code«, die den lyrischen Vortrag Orloffs hinterlegt.
Heute stellt Christian Löffler sein Album zum ersten Mal live vor. Ab 23:00 Uhr geht’s los im Pudel.
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