
Collage aus Fotos von Stefan Malzkorn, Y.C. Riccius und G. Kemmetoga
Manche Veranstaltungen möchte man am liebsten gar nicht ankündigen, damit man idealerweise in einem sehr kleinen Kreis von tollen Menschen in den Genuss eines fantastischen Abends kommt, herzhaft lachen, vielleicht ein bisschen trinken und ganz nebenbei auch noch etwas lernen kann. Aber für Affekt kann man da schon mal eine Ausnahme machen. Jetzt zum Beispiel.
Für alle, die »So was von da« von Tino Hanekamp mit der gleichen Verzückung gelesen haben wie ich, ist »Die Wahrheit über Hoheluft« eine Pflichtveranstaltung, für Sven Amtsberg-Fans sowieso, und auch allen anderen sei die kleine Stadtteilführung ans Herz gelegt, die am Donnerstag um 20 Uhr an der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke beginnt.
Das Ganze wird wahrscheinlich so ablaufen, dass das kleine (oder große) Grüppchen Interessierter zehn Stunden lang durch Hoheluft spazieren, zwischendurch Halt macht und sich garantiert amüsante Geschichten von Sven Amtsberg und Tino Hanekamp anhören. Vielleicht auch nur drei Stunden und vielleicht wird aus dem Spaziergang kurzerhand eine Sport- oder Tanzveranstaltung, wer weiß das schon genau. Sicher ist aber: Gute Unterhaltung wird’s und ich freue mich bereits seit Tagen (ach, Wochen!) diebisch darauf.
Die Stadtteilführungen mit Sven Amtsberg finden übrigens regelmäßig statt. Und immer sind sie ein Gute-Laune-Garant, hab’ ich mir sagen lassen. Wer nicht hingeht und sich stattdessen lieber über das schlechte Wetter und das ungerechte Leben ärgert, ist also selbst schuld.
Info
Stadtführungs-Entertainment mit Tino Hanekamp und Sven Amtsberg
25. August, 20 Uhr, U-Bahn-Station Hoheluftbrücke
5 Euro, kein VVK
Link
literaturveranstaltungen.com
Unsere Gastautorin mit dem schönen Namen Debbie Blume arbeitet als Konzepterin und Texterin in einer Kommunikationsagentur in Hamburg und schreibt u. a. für das Magazin Stadtlichh. Auf ihrem alten Bianchi-Rennrad rast sie von Ausstellung zu Ausstellung und zu Konzerten.



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Also da stimmt nun was nicht. Die U-Bahn fährt bereits seit dem ersten Weltkrieg durch Hoheluft genauer seit 1912: http://hamburger-untergrundbahn.de/met-hh-c9.htm