Erna Ómarsdóttir »We Saw Monsters«

Foto: Bjarni Grimsson

Blut, Angst, Wahn, Besessenheit – und noch mehr Blut: In ihrer aktuellen Produktion »We Saw Monsters« widmet sich die isländishe Choreografin Erna Ómarsdóttir Monstern als Ausgeburten menschlicher Angst und verwandelt die Bühne in ein düsteres und verstörendes Gruselkabinett:

»Monsters are often born in our minds out of fear of life, nature, darkness, the unknown and death which makes them the product of fear. Therefore we sometimes inadvertently materialize our abstract conception of terror. With time the roles are reversed and the true monsters that can be found in modern society become the cause of terror. The monsters can be lurking everywhere, often they are disguised but sometimes they are easily recognizable. They can even possess our own bodies. Appearances can be deceiving and the boundaries between reality and imagination can become unclear.« Erna Ómarsdóttir

Ómarsdóttir untersucht in »We Saw Monsters« mittels Musik, Tanz, Gesang und Visual Art die Unterschiede von Horror in Religion, Mythen, Filmen und im echten Leben, und sägt an gängigen Klischees der Horror-Darstellung.

Das Stück wird am 9. und 10. November auf Kampnagel gezeigt. Außerdem ist Erna Ómarsdóttir im November und Dezember mit zwei weiteren Produktionen im Rahmen des Nordwind Festivals zu sehen: Am 26. November läuft in der Berliner Volksbühne »Digging in the Sand with Only One Hand« und am 9. Dezember ist sie mit der Produktion »Teach Us to Outgrow Our Madness« nochmal auf Kampnagel zu Gast.

Erna Ómarsdóttir »We Saw Monsters«
9. und 10. November 2012, 20:30 Uhr
Kampnagel (Jarrestr. 20, Hamburg)
Eintritt 12 Euro, mit Ermäßigung 8 Euro

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Erna Ómarsdóttir
Kampnagel

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