Affekt — Blog für Kultur und Relevantes - Part 10

DoppelSechs EM-Talk

Bevor es so richtig heiß wird, kommt das Vorspiel. Die Rede ist von der Europameisterschaft im Herrenfussball. Die werten Kollegen vom No. 1-Online-Video-Fussball-Magazin DoppelSechs laden diesen Donnerstag zum zweiten Talk ein und widmen sich natürlich dem Turnier in Polen und der Ukraine.

Dem Deutschen liebste Kultur – neben der Bierkultur – ist der König Fussball. Und so begrüßen die Feuilletonisten des Ballsport-Journalismus erlesene Gäste aus der Welt des Sports und der Musik. Mit dabei sind Lutz Wöckener (Hamburger Abendblatt und Pommes braun-weiß, Axel Formeseyn von (»Unser HSV«, Ex-HSV- Aufsichtsratsmitglied) und Carsten Friedrichs, der mit seiner Kapelle Superpunk am vergangenen Sonntag das letzte Konzert gespielt hat. Natürlich darf davon ausgegangen werden, dass Überraschungsgäste aus dem DoppelSechs-Kosmos auf die Bühne des Haus III&70 steigen und zu unserer Belustigung die ein oder andere Binsenweisheit von sich geben werden. Für die musikalische Untermalung des Abends zeichnet sich DJ g.weida von Tapete Records verantwortlich.

Einen besseren Start für die EM kann es nicht geben! Wir gehen hin. Ihr auch? Mit etwas Glück könnt ihr bei uns 2×2 Gästelistenplätze gewinnen. Da es alles etwas kurzfristig ist, schickt uns einfach bis Donnerstag/15:00 Uhr eine Email mit dem Betreff »Kult« an malte(∆)affektblog.de. Die Gewinner werden bis 16:00 Uhr per Email benachrichtigt.

Chefredakteur Hendrik von Bültzingslöwen und Herausgeber Ole Zeisler versprechen übrigens »jede Menge Fun und 120 % pure Emotion«. Wenn das nichts ist!

Hier gibt’s übrigens einen Mitschnitt vom ersten Abend.

Info
DoppelSechs Live
»Kurz vor der EM-Talk«
7. Juni 2012, 20:00 Uhr

Haus III&70
Schulterblatt 73
20357 Hamburg
Eintritt: 5 Euro

Links
DoppelSechs.tv
DoppelSechs auf FB
Veranstaltung auf FB

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

eb präsentiert: New Order in Berlin

Sieben Jahre standen New Order auf keiner deutschen Bühne, fast fünf davon sogar auf überhaupt keiner. Ende 2011 wagte man sich in Brüssel, Paris, London und Südamerika vereinzelt wieder vor Publikum – und hat offenbar Blut geleckt. Denn seit Februar sind New Order wieder auf großer Welttournee und klappern noch bis September zahlreiche Hallen und Festivals ab. In Deutschland stehen wieder das Hurricane und das Southside Festival auf dem Plan, bei denen sich New Order auch zuletzt in Deutschland blicken ließen.

Davor aber – jetzt kommen wir langsam zur Sache! – präsentiert Electronic Beats am 21. Juni 2012 eine exklusive Clubshow im Berliner Tempodrom – und war so freundlich, uns zwei Karten zum Verlosen zur Verfügung zu stellen!

The seminal group, whose influence and style has ranged from new wave and pop to post-punk and techno, has been absent from Germany’s stages for five years now, but on June 21st you can catch them at the Tempodrom. The group will be performing an extensive, career-sweeping Best Of set as well as resurrecting some of their favorite tracks from their previous incarnation as the godly Joy Division!

Um die beiden Karten für euch und eine Begleitung für das Konzert zu gewinnen, schickt uns bis zum 10. Juni, 24 Uhr eine Email mit dem Betreff »New Order« und netten Worten an info(∆)affektblog.de. Bitte vergesst nicht, euren vollständigen Namen anzugeben, damit wir ihn im Falle eines Gewinns an den Veranstalter weiterleiten können. Viel Glück!

Info
Electronic Beats präsentiert: New Order in Berlin
21. Juni 2012, 20 Uhr
Tempodrom (Möckernstraße 10, Berlin)
Karten kosten im VVK ca. 36,00 Euro

Parallel zum Konzert widmet sich ab dem 21. Juni außerdem eine zweiwöchige Ausstellung im .HBC der Band. Dort werden Arbeiten von Peter Saville zu sehen sein, der mit seinem Artwork für zahlreiche Platten von (unter anderem) Joy Division und New Order beinahe ebenso viel Aufmerksamkeit bekam, wie die Musik selbst, sowie Bandfotografien des Fotografen Kevin Cummins. Bei der Vernissage am 20. Juni wird außerdem eine Paneldiskussion mit beiden Künstlern sowie Bernard Sumner von New Order stattfinden.

Info
New Order – An Exhibition
21. Juni bis 4. Juli 2012
.HBC Berlin (Karl-Liebknecht-Straße 9)

Links
New Order
New Order – An Exhibition
Electronic Beats

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

Bessere Zeiten »Sanktionen im Schutt«

Foto: Robin Hinsch

Der lange Trommelwirbel, der dem neuen Album von Bessere Zeiten vorausging, findet heute endlich seinen Höhepunkt: »Sanktionen im Schutt« ist da. In einer Kooperation von ZickZack und All Rock’n'Roll Speeds Up Records erscheint heute – am 1. Juni 2012 – das selbstproduzierte und von Tobias Levin aufgenommene und abgemischte Album auf Vinyl und als Download.

Bessere Zeiten aus Hamburg spielen keine bloßen Konzerte, sie nehmen Bühnen und Publikum in Anspruch. Sie bedienen sich einer Sprache, welche die Floskelhaftigkeit des Alltags durchbricht. Sie stellen Behauptungen auf, um sich Freiräume zu schaffen: Selbstironischer Größenwahn, rigorose Analysen und paradoxe Erkenntnisse. Angesichts der ergreifenden Popversatzstücke und euphorischen Krachtiraden kann man als Referenzen höchstens das krautbewachsene Brachland zwischen den Goldenen Zitronen und den Flaming Lips nennen. Bessere Zeiten feiern mit großer Geste das Ende der Rockmusik. Mit Rockmusik. State of the art: End of the road.

Schon das noch als Duo aufgenommene Debütalbum »Ein bitterer Abgesang« erregte die Aufmerksamkeit von Alfred Hilsberg, was Bessere Zeiten mit dem Lied »Mach dir Beine« einen Platz auf dem Sampler »What’s So Funny About…ZickZack« verschaffte. Ende 2009 veröffentlichte die zum Quartett gewachsenen Band die 7inch-EP »Wer sich erinnert war nicht dabei/Ahnungen, keine Geschichten« (All Rock’n'Roll Speeds Up Records).

Offiziell vorgestellt wird »Sanktionen im Schutt« am 7. Juli bei dem Releasekonzert im Hamburger Westwerk, das Bessere Zeiten gemeinsam mit Tellavision und Vivian Void spielen werden.

Info
Bessere Zeiten »Sanktionen im Schutt«
Vinyl und Download (ZickZack und All Rock’n'Roll Speeds Up Records)
Releaseparty am 7. Juli 2012, ab 21 Uhr
Westwerk (Admiralitätsstr. 74, Hamburg)
mit Vivian Void und Tellavision

Links
Bessere Zeiten
Bessere Zeiten – Facebook
Bessere Zeiten – Myspace

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

Christian Löffler live im Pudel

Foto: ;aximilian Bartsch

Gar nicht lange ist es her, da kündigte House-Produzent Christian Löffler mit »Aspen« sein Debütalbum »A Forest« an. Ein passender Name, denn für die dreimonatigen Arbeiten an der LP zog sich Löffler in ein kleines Haus auf Usedom zurück. Der Ausblick auf den Wald hat die Stimmung maßgeblich beeinflusst:

Hohlige Holzsounds ziehen sich als mal leises, mal lauteres Geklöppel durch viele Tracks der Platte. Um diese Klänge herum baute Christian Löffler fragile, flüchtige Tracks, in denen nicht die maschinelle Härte hauptstädtischer Clubs dominiert, sondern die wie Seismographen die kaum merklichen Schwingungen der Natur abbilden.

»A Forest« erscheint am 18. Juni bei Ki Records und enthält 12 Tracks. Darunter befinden sich Kollaborationen mit der Dänin Gry Noehr Bagøien oder Mohna. Mit dem Schriftsteller Marcus Roloff, den Löffler über ein Projekt bei den Frankfurter Lyriktagen 2011 kennenlernte hatte, entstand die verstörende, beinahe dystopische anmutende Klangwand »Swift Code«, die den lyrischen Vortrag Orloffs hinterlegt.

Heute stellt Christian Löffler sein Album zum ersten Mal live vor. Ab 23:00 Uhr geht’s los im Pudel.

Links
Christian Löffler
Veranstaltung bei FB

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

Me Succeeds auf Tour

Me Succeeds haben sich für den Sommer einiges vorgenommen: Sechs Festivals stehen ab Mitte Juni auf dem Tourprogramm von Mona, Lorin und Sebastian, die hier auch schon als Teil des Labelkollektivs i saw music. vorgestellt wurden. Neben dem Dockville in Hamburg werden Me Succeeds unter anderem mit Nada Surf, Warpaint und Fanfarlo beim Phonopop in Rüsselsheim zu sehen sein, sowie bei dem Benefizfestival Jenseits von Millionen in der Niederlausitz, wo außerdem Fenster, Luise Pop und U*N*S spielen werden. Weil das aber noch nicht genug ist, gibt es vorab noch eine kleine Warm-Up-Tour, die von Ost bis West in neun Tagen neun Städte glücklich machen wird. Los geht es am 1. Juni.

Zur Einstimmung auf die Konzerte – oder auch so – sei erneut der Konsum des aktuellen Albums von Me Succeeds, »Rongorongo«, empfohlen. Jenes ist am 1. Dezember des letzten Jahres als Gratis-Download sowie auf 180 Gramm Vinyl bei i saw music. erschienen und beeinhaltet auch das tolle »Our Charm«, dessen Video bei uns letzes Jahr auf große Begeisterung stieß.

Tour
1. Juni 2012 | Chemnitz | Lokomov
2. Juni 2012 | Weimar | Galerie Eigenheim
3. Juni 2012 | Berlin | ://about blank
4. Juni 2012 | Bayreuth | Glashaus
5. Juni 2012 | Frankfurt/Main | Kommunikationszentrum
6. Juni 2012 | Duisburg | Goldengrün
7. Juni 2012 | Darmstadt | Bedroomdisko
8. Juni 2012 | Heilbronn | Complex23
9. Juni 2012 | Leipzig | Neues Schauspiel
16. Juni 2012 | Potsdam | Localize Festival
20. Juli 2012 |  Rüsselsheim |  Phonopop
21. Juli 2012 |  Hauptmannsgrün | L’Abore Festival
4. August 2012 | Jenseits von Millionen Festival
12. August 2012 |  Hamburg | Dockville Festival
17. August 2012 | Fake Days Festival
18. August 2012 | Rostock | Mau

Link
Me Succeeds

{lang: 'de'}
1 Kommentar
∆

Das kleine ABC des Werwolf-Films – Teil 2

Im letzten Teil haben wir also erfahren, dass der moderne Werwolf das Ergebnis einer Vermengung verschiedenster Motive ist. Dass z. B. der Zusammenhang zwischen Sein und Bewusstsein vor allem bei Stevensons geklaut und der bedeutsamere Bestandteil einer genretypischen Verwandlung ist. Auf der vergeblichen Suche nach einem Urtext (gibt ja gar keinen) sind wir bei den Filmen »The Werewolf of London« (1935) und »The Wolf Man« (1945) hängengeblieben und haben festgestellt, dass die Regel, ein Werwolf sei durch Silber zu töten, von Kurt Siodmak erfunden wurde.

Aber wie ging es nach »The Wolf Man« denn jetzt weiter? Durch den Erfolg dieses relativ aufwendig produzierten B-Films, reihte sich die Figur des Werwolfs in die Riege der aufstrebenden Filmmonster des damals noch jungen Universal-Studios ein und tauchte in vier Fortsetzungen auf. In »Frankenstein Meets the Wolf Man« (1943), der zum ersten Mal so richtig auf den Vollmond setzte, »House of Frankenstein« (1944), »House of Dracula« (1945) und in »Bud Abbott Lou Costello Meet Frankenstein« (1948), einer schwer zu ertragenden Monsterfilm-Parodie, die einige der Universal-Monster zu einem letzten großen Crossover vereinte.
Faszinierend an dieser kleinen Reihung ist, dass sie sich in drei Phasen einteilen lässt, von denen auch in der Genre-Theorie immer wieder gerne gesprochen wird: Der Innovation, der Stabilisierung und schließlich der Erschöpfung (in der Parodie).

Wolfen

Und tatsächlich war für eine Weile Schluss mit Werwolf-Filmen. In den 50er Jahren versuchten einige kleine Produktionen das Thema zu verwursten, da ein Mann mit einer haarigen Maske ein billiger Effekt zu sein versprach; natürlich ohne an die Qualität der Arbeit des Makeup-Artists (seinetwegen heißt das so) Jack Pierce heranzureichen, der für die meisten Monster der früheren Universalfilme verantwortlich war. Auf ihn geht z. B. auch das archetypische Erscheinungsbild von Frankensteins Monster zurück, an das wohl fast jeder von uns jetzt, in diesem Augenblick denkt: Komisch hohe Stirn mit Naht, der platte Kopf, die Eisenbolzen am Hals – denken wir an dieses Bild, hat sich Jack Pierce in unsere Köpfe gesneaked. Leider wurde er 1946 von Universal entlassen und starb 1968 verarmt und vergessen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Zurück zum Werwolf der 50er Jahre: »The Werewolf« (1956) befreite den Tiermenschen erfolglos von sämtlichen übernatürlichen Implikationen – hier wird Lykanthropie durch ein von zwei Wissenschaftlern entwickeltes Serum ausgelöst – und mit dem nachlässigen »I Was a Teenage Werewolf« (1957) versuchten American International Pictures in für sie typischer Weise, durch eine Angleichung des Mythos an den Zeitgeist des Rock’n’Roll, ein jugendliches Publikum zu erreichen. Wenn man möchte, kann man hier die Saat sehen für die »Teenie-sierung« des Wolfsmenschen wie sie in den 80er populär war und auch seit sagen wir 2000 wieder betrieben wird.

Weiterlesen

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

WAWA Showcase: Grimes

Die Kanadierin Claire Boucher a.k.a. Grimes ist derzeit in aller Munde, ihr zweites Album »Visions« schallt einem aus beinahe jeder Box entgegen. Dementsprechend schnell war auch das Konzert am 25. Mai im Berghain in Berlin restlos ausverkauft. Unsere Freunde und Kollegen von We Are We Are haben dafür gesorgt, dass die Dame auch in Hamburg spielen wird und sie kurzerhand zu einem ihrer WAWA Showcases eingeladen, der am 26. Mai im Uebel & Gefährlich stattfindet.

Und das Beste ist: Im Gegensatz zu Berlin gibt es noch Karten! Und zwar nicht nur im Vorverkauf, sondern auch bei uns zu gewinnen: Wir verlosen 3x 2 Karten! Um zwei davon zu gewinnen, schickt bis zum 24. Mai, 18 Uhr eine Email mit dem Betreff »Grimes« an info(∆)affektblog.de und vergesst ein paar nette Worte und euren vollen Namen nicht. Mit etwas Glück steht ihr dann am Samstag +1 auf der Gästeliste.

Info
WAWA Showcase: Grimes
26. Mai 2012, ab 19 Uhr
Uebel & Gefährlich (Feldstraße 66, Hamburg)
Eintritt: VVK 14 Euro

Links
Grimes
We Are We Are
Uebel & Gefährlich

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

Woodkid »Run Boy Run«

Nach der ersten EP »Iron« vom letzten Jahr ist nun »Run Boy Run« vom Franzosen Yoann Lemoine – besser bekannt als Woodkid – draußen. Dabei kann man aber eigentlich nicht wirklich von einer EP reden, sondern eher von einer Single mit drei Remixen, die leider nicht so wahnsinnig grandios sind. Der Titeltrack kann dafür aber einiges: pathetisches Getrommel, Streicher, ein narrativer Aufbau und die eigenwillige Stimme Woodkids.

Das Video kommt erneut in Schwarz-Weiß-Optik daher, seitliche und frontale Kameraführung und jeder Menge Bewegung. Es erinnert an eine Mischung aus »Wo die wilden Kerle wohnen«, »Wickie und die starken Männer« und aus »Die Unendliche Geschichte«. Noch mögen wir es sehr gerne ansehen, aber die Vermutung stellt sich ein, dass das Woodkid-Bild in Wiederholung umschwingt. Vielleicht handelt es sich aber dabei auch nur um die stringente Fortführung bis zu einem Album. Danach darf aber gerne ein bisschen Abwechslung kommen.

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

Wim Vandekeybus »Monkey Sandwich« auf Kampnagel

Wim Vandekeybus »Monkey Sandwich« / Foto: Danny Willems

Wir verlosen 2x 2 Karten für die Premiere der neuen Produktion des belgischen Star-Choreografen Wim Vandekeybus auf Kampnagel! »Monkey Sandwich« erzählt in einer Mischung aus Performance, Tanz und Film vom Kampf des Menschen gegen die Natur, von Gut gegen Böse.

Auf der überdimensionalen Leinwand wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der versucht, die Natur zu beherrschen und von ihr überwältigt wird. Der versucht Gutes zu tun, aber letztlich Böses verursacht. Dem Geschehen auf der Leinwand gegenüber steht ein nackter Körper, allein auf der Bühne, der versucht gegen die Übermacht der Bildermaschine anzukämpfen.

Als Sohn eines Tierarztes in der belgischen Provinz kam Wim Vandekeybus früh in Kontakt mit der Natur und Tieren, deren Bewegungen seine Arbeit als Choreograf seit jeher prägen. Seine Live-Performance »Monkey Sandwich«, die bereits 2010 Premiere feierte, Kritiker in ganz Europa begeisterte und zum Film Festival in Venedig eingeladen wurde, ist eine Arbeit über Albtraum, Euphorie und Hilflosigkeit. Ende Mai ist »Monkey Sandwich« an drei Terminen auf Kampnagel zu sehen.

Info
»Monkey Sandwich« von und mit Wim Vandekeybus
24. – 26. Mai 2012, jeweils 20 Uhr
Kampnagel (Jarrestr. 20, Hamburg)

Um zwei Karten für die Premiere am 24. Mai zu gewinnen, schickt bis zum 20. Mai, Mitternacht eine Email mit dem Betreff »Monkey Sandwich« an info(∆)affektblog.de, und verratet uns, warum ihr gewinnen wollt. Bitte vergesst nicht, euren vollständigen Namen anzugeben, damit wir ihn im Falle eines Gewinns an Kampnagel weiterleiten können. Viel Glück!

Links
Wim Vandekeybus / Ultima Vez
Kampnagel

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆

World Press Photo 2012

© Samuel Aranda/Corbis/The New York Times

Jedes Jahr kürt die World Press Photo Foundation das Pressefoto des Jahres und schickt im Anschluss ausgewählte Bilder in einer Wanderausstellung um die Welt. Derzeit macht die Ausstellung Halt in Hamburg (Deutschlandpremiere!), wo bis Anfang Juni die rund 150 Fotos (gratis!) im Foyer des Gruner+Jahr-Pressehauses besehen werden können. Danach zieht sie weiter ins Willy-Brandt-Haus nach Berlin.

Insgesamt wurden 57 Fotografen aus 27 Ländern in neun Kategorien für ihre Fotoberichterstattung ausgezeichnet. Den Award für das beste Foto bekam aber nur einer: Der spanische Fotograf Samuel Aranda. Aus über 100.000 Bildern wählte die Jury sein Bild aus, das eine verschleierte Jemenitin zeigt, die ein verletztes Familienmitglied im Arm hält. Das Bild entstand während einer Demonstration gegen den jemenitischen Präsidenten in einer Moschee der Hauptstadt Sanaa.

Zur Begründung der Jury sagte der Vorsitzende, Aidan Sullivan: »Vielleicht werden wir nie erfahren, wer diese Frau ist, die einen verletzten Verwandten in ihren Armen wiegt. Aber die beiden sind ein lebendiges Bild vom Mut einfacher Menschen. Sie halfen, ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des Mittleren Ostens zu schreiben.« (G+J)

Info
World Press Photo 2012
4. Mai bis 3. Juni 2012
Gruner+Jahr Pressehaus (Am Baumwall 11, Hamburg)
Geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr
Eintritt frei

7. bis 30. Juni 2012
Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstr. 140, Berlin)
Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Link
World Press Photo

{lang: 'de'}
Kommentare deaktiviert
∆