Affekt — Blog für Kultur und Relevantes - Part 40

Wanderkino in der Stresemannstraße

Für das Hamburger Volk, das am Sonntag den 15. August nicht auf dem Dockville zu Jan Delay abhoppen wird, sei das Wanderkino empfohlen, das im Hinterhof der Stresemannstraße 108 halt machen wird.

Zu sehen gibt es Stummfilme mit musikalischer Begleitung der Musiker Tobias Rank und Gunthard Stephan, die das Wanderkino betreiben. Die Veranstaltung ist nicht kommerziell. Wer kommt, darf die Macher aber gerne mit einer Spende für ihre Mühe honorieren. Hier das Programm:

Rene Clair »Entr’acte« (1922)
Hans Richer »Rhythmus 21« (1921)
C&W Lauenstein »Balance« (1989)
Charlie Chaplin »Der Emigrant« (1917)
Mack Sennett »The Wacky World of M.S.« (1914)

Los geht’s um 21:00 Uhr.

Links
Veranstaltung auf Facebook
Das Wanderkino mit weiteren Terminen

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The Chap »We Work In Bars«

Von der Not zur Tugend: Eine Liebeserklärung an die Bar als Lebensmittelpunkt des Künstlers.

»We Work In Bars« ist die erste Single des im Mai erschienenen Albums »Well Done Europe«, mit dem The Chap im September auch in Deutschland auf Tour sind.

Termine
15. September | Kassel | ARM
16. September | München | Rote Sonne
17. September | Halle | Objekt 5
18. September | Darmstadt | 603 qm
20. September | Köln | Subway
21. September | Münster | Gleis 22
22. September | Berlin | Festsaal Kreuzberg
23. September | Leipzig | Conne Island
24. September | Chemnitz | Atomino
25. September | Hamburg | Reeperbahnfestival

Links
The Chap
Das Album im Stream bei Lo Recordings
Myspace

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NUDE PAPER N°2

Freunde eines offenen Umgangs mit der eigenen Sexualität sollten am kommenden Donnerstag, den 12. August, in die Clemens-Schultz-Straße 87/Hamburg oder am 14. August in die Thalkirchner Straße 10/München kommen, um das Release der zweiten Nude Paper zu feiern.

Nude Paper N°2 is finally off the press. Again this second serving is full of nude bodies, erecting photography and the sexed up layout you came to love. As you can imagine we’re crazy excited about this and feel like showing our baby around like Michael Jackson.

We already secured us some balconies in Hamburg, Berlin and Munich. Here we want to show you what Nude Paper is all about. Yes, there will be blow-ups of issue N°2’s content. But, and what might be even more important, with the help of local sound magicians Tobias Schmid x Julotta and Stanley Ipkiss, we’ll also create an atmosphere that will get you in THE mood. The mood to strip down and let loose in our infamous Nude Cabin. Previous Nude Paper happenings have proven that we Hanseatics are not as stiff as one might think!

It just takes a little sippy-sippy, some bangin’ tunes and then we’re good to go nude. Pass it on to friends.

Wer die erste Ausgabe des Magazins kennt, der weiß, dass ihn höchste gestalterische Ästhetik und eine gute Portion Sex erwartet. Beides scheint Art Director Uwe Jens Bermeitinger sehr nahe zu liegen, denn die Nude Paper ist ein rein idealistisches Projekt, das einzig durch die Unterstützung von Herausgeber Hannes Deter möglich geworden ist. Soviel Initiative und Geschmack loben wir uns und freuen uns auf ein Glas mit den Nudisten. Los geht es, um 21 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro.

Auch Berlin wird bedacht werden. Der Termin steht zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fest, wird aber hier bekannt gegeben.

Hamburg
Clemens-Schultz-Straße 87
20359 Hamburg

München
Thalkirchner Straße 10
80337 München

Berlin
Man munkelt: 01. September, in einer unerwartet guten Bar

Links:
Nude Paper
Nude Paper auf Tumblr
Nude Paper auf Facebook

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Mast Brothers Chocolate

Heute müssen wir uns gar nicht entscheiden, ob wir lieber Schokolade oder einen Mann wollen: Bei den Mast Brothers ist genug von beidem da: Super Typen, super Schokolade — wir sind verliebt.

»The life of a mariner is one given over to wanderlust — the quest for adventure, crossing unseen horizons to secure precious goods — only to bring them back to their home port. This same love of adventure and curiosity defines the brotherhood of Rick and Michael Mast. They share a fiercely independent spirit, leaping into the unknown and trusting that they’ll find the answer through endurance and dedication to their craft.

They began their voyage in their apartment, using a homemade machine to process cacao beans. Over time they cultivated their creation, sourcing beans from family farms in Madagascar, Venezuela, the Dominican Republic, and Ecuador. Each bar is handmade with incredible reverence for the process and history of chocolate. They are bound in ornamental papers and golden foil like a collection of rare books. Each bar offers its own story of flavors, and no two are exactly alike.«

Wem jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft, er es aber in der nächsten Zeit wie wir leider nicht nach New York schafft: Hier gibt es die teuren Leckereien zu bestellen.

Links
Mast Brothers Chocolate
Mast Brothers Blog
Facebook

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Wild Nothing

Weil eine Hälfte von Affekt ihre Chance in Wien gestern schon verpasst hat und wir euch diesen Kummer ersparen wollen, legen wir euch unbedingt ans Herz, Wild Nothing in eure Wochenendpläne aufzunehmen. Das unglaublich sympathische Ein-Mann-Projekt aus den USA befindet sich mit seinem im Mai erschienenen Debütalbum »Gemini« gerade auf dem Weg vom Geheimtipp zu Everybody’s Darling und ist in diesen Tagen in Deutschland unterwegs.

Stream hin oder her – dass man so ein tolles Album kaufen sollte, versteht sich hoffentlich von selbst.

Termine
6. August | München | 59:1
7. August | Köln | King Georg
8. August | Hamburg | Indra
9. August | Berlin | Bang Bang Club

Links
Wild Nothing bei Myspace

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Arcade Fire »The Suburbs«


Ohne Zweifel gehört ein gewisses Maß an Masochismus dazu, sich in die dunklen Tage des vorstädtischen Teenagerlebens zurückzuwünschen. Eine Zeit, in der man an die Grenzen der kleinstädtischen Strukturen stößt und die geprägt ist von Gefühlen der Gefangenheit, Einsamkeit, des Weltschmerzes. Verzweifelt auf der Suche nach Verständnis stürzen sich Heranwachsende weltweit in Parallelwelten und finden in Musik und Literatur Gleichgesinnte, mit denen sich gemeinsam-einsam die leidvolle Zeit durchstehen lässt. Das wiederum ist es, was uns diese Zeit mit wachsendem Abstand zunehmend romantisch-verklärt sehen lässt: Denn diese Zeit der großen, allesverschlingenden Gefühle  letztendlich ist es, die uns zu denen gemacht hat, die wir heute sind. Irgendwie haben wir alle einen Weg aus dem Schlamassel der pubertären Orientierungslosigkeit gefunden und wir alle hatten Helfer an unserer Seite, denen wir bis heute dafür dankbar sind. So wühlen wir von Zeit zu Zeit in unseren Plattenkisten nach den alten Helden und lassen uns von einem wehmütigen Gefühl davon tragen, in die Zeit von erster Liebe und erstem Liebeskummer.

Und genau das ist es, wohin uns Arcade Fire mit ihrem dritten, jetzt erscheinenden Album »The Suburbs« mitnehmen: In die vorstädtischen Kinderzimmer wo wir zwischen Bücherregalen und Pop-Postern auf dem Teppich liegen und über Kopfhörer der zu klein gewordenen Welt entfliehen. Die Band um das Ehepaar Win Butler und Régine Chassagne schenkt uns »a record how I felt then«, wie es programmatisch in »Month Of May« heißt. Dementsprechend finden sich auch viele Einflüsse vergangener Zeiten auf der Platte wieder, die sie für Arcade Fire-Verhältnisse untypisch reduziert, teilweise fast poppig klingen lässt. So beschreibt Win Butler das Album als eine Mischung aus Depeche Mode und Neil Young, neben denen man aber auch weitere Klassiker der einsamen Jugend wie etwa Morrissey aus der Arcade Fire’schen Plattensammlung heraushören mag. Unter den insgesamt 16 Tracks findet sich mit »Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)« beispielsweise sogar eine handfeste Früh-Achtziger Synthie-Disko-Hymne, die man vermutlich überall, aber nicht auf einem Arcade Fire-Album vermutet hätte und die »The Suburbs« auch einer breiteren Masse öffnen könnte.

Es ist mit Sicherheit ein Album, das man arbeiten lassen muss, dem man Zeit geben muss, bis es seine gesamte Größe entfaltet, das dann aber den hochgesetzten Erwartungen mehr als gerecht wird. Wir sind dankbar, wieder 17 sein zu dürfen und stimmen gern in den lauten Chor mit ein, der »The Suburbs« als Favoriten für das Album des Jahres beschwört.

Termine
31. August | Berlin | Tempodrom — bereits ausverkauft!
28. November | München | Zenith
29. November | Düsseldorf | Philipshalle

Links
Arcade Fire
Arcade Fire bei Myspace

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Nachdem Jonathan Safran Foer sich mit seinen beiden Romanen »Alles ist erleuchtet« und »Extrem laut und unglaublich nah« einen der besten Plätze sowohl in unseren Bücherregalen als auch Herzen erschrieben hat, freuen wir uns jetzt auf die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung seines dritten Buchs »Eating Animals«. Bei dem 2009 erschienen Buch handelt es sich erstmals um kein fiktionales Werk, sondern um Foers – durch die Geburt seines ersten Sohnes angeregte – Recherchen und Erfahrungen bezüglich Vegetarismus, Massentierhaltung und deren Folgen.

»Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.
In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.«

Die deutsche Übersetzung »Tiere essen« erscheint am 19. August 2010 bei Kiepenheuer und Witsch.

Links
»Eating Animals« – Die offizielle Seite zum Buch
»Tiere essen« bei KiWi
Via artifarti

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Diesen Sommer werde ich reich

In letzter Zeit mehren sich Emails – vorzüglich aus Hongkong – die mir mitteilen, dass ich bei diversen Lotterien mehrere Millionen Dollar gewonnen habe. Das ist fantastisch, denn jetzt kann ich endlich das Leben leben, das mir zusteht.

Klar habe ich den netten Herren Mr. Wong, Mr. Wang und Mr. Hu schnell meine Bankverbindung mitgeteilt. Ich erwarte also in den nächsten Tagen endlich mal schwarze Zahlen in schöner Höhe auf meinem Kontoauszug.

Aber haltet Euch fest! Jetzt bekam ich heute eine Mail mit Optionen auf Diamanten aus Afrika. Außerdem bin ich Erbe eines wohlhabenden Irakers, der leider kürzlich verstorben ist und keine Nachkommen habt — eine Schweigeminute bitte.

Ich kann mein Glück kaum fassen. Das wird natürlich alles ändern und sobald ich die Penunzen auf meinem Schweizer Nummernkonto habe, weiß ich nicht, ob ich dann noch Zeit für Affekt habe. Schließlich beanspruchen eine Inselkette in der Südsee und eine Yacht viel Zeit und Leidenschaft.

Ich möchte daher diese Seite veräußern. Der Marktwert liegt gefühlt bei ca. 250.000.000 Slotti. Aber wichtiger ist mir, dass jemand mit Hingabe dieses Projekt weiterführt. Vielleicht rufe ich mal meinen Kumpel Mark Zuckerberg an. Der wird schon kein Schindluder mit der Seite treiben. Aber ich bin natürlich auch für Eure Angebote offen. Meine Email-Adresse ist hier ja offen zugänglich.

Jetzt lehne ich mich zurück und bestelle mal diese blauen Bonbons, die ich immer angeboten bekomme. … Moment … die Mail hat meine Adresse als Absender. Das ist doch bestimmt Spam! Wenn ich erstmal die Kohle habe, dann stelle ich jemanden ein, der das für mich löscht. Ha!

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Eels »Spectacular Girl«

Es bleibt nicht mehr zu sagen, als dass dies ein kleines, feines Stück Popmusik ist.

Via.

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Fear/Love

Three lives, three identities, three points of view. Set against the harsh backdrop of inner city London, Fear/Love interweaves the lives of three adolescents as they struggle with who they are, who they want to be and who they are becoming.

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