»Typografisches Saufen« im Island

Welch angenehme Mischung. Typografie – eine Disziplin, die dazu beiträgt unsere Miete zu zahlen, der Zugang zu Bildung und Kultur und eine Kunst für sich.

Sauferei – einem feinen Tropfen sind wir weiß Gott nicht abgeneigt und ebenfalls eine Kunst für sich. Sei es die Produktion, Herstellung oder Verköstigung. Vor dem geistigen Auge sehen wir uns im feinen Zwirn, Stehkragen, Zylinder und Monokel im Auge, philosophierend am Tresen des Gentlemensclub stehen.

Der Club, auch für Gentlewomen zugänglich, ist in diesem Fall das Island, eines der spannendsten Drehkreuze für Ideen in der Stadt (das weiß auch Willem Dafoe).

Die Veranstaltung ist der Beginn der Reihe »Typografisches Saufen«, die an diesem Freitag, den 9. November, seinen Einstand feiert.

So steht es geschrieben:

Die Veranstaltung stellt verschiedene Positionen und typografische Arbeiten zum Thema »Sprache« neben- und gegeneinander.

Die Diplomarbeit »The Sound of Type« von Lorin Strohm untersucht Schrift und Buchstaben auf akustische Eigenschaften jenseits eines phonetischen, sprachlichen Kontextes.

Das Kollektiv für Schriftgestaltung »Avoid Red Arrows« kommt schwer mit Doppeldeutigem wie Katamarane und verschwindet auf halber Strecke.

Thomas Korf durchleuchtet die Beziehung zwischen Bedeutung und Erscheidung von Wörtern und Wortbildungen und versucht mit räumlichen Installationen Sprache als Material wahrnehmbar zu machen.

Natürlich werden Getränke gereicht, so schickt es sich. Für die musikalische Untermalung des Abends stehen Sebastian Kokus und Thomas Korf von I Saw Music am Grammophon.

»Typografisches Saufen« im Island
Freitag, 9. November 2012 ab 20 Uhr
Samstag, 10. November 2012 von 14 bis 18 Uhr
Banksstraße 2a, 20097 Hamburg

Links
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Island

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