Der Modegeschmack ändert sich oft von heute auf morgen und die bekannten Label präsentieren in regelmäßigen Abständen eine neue Kollektion. Aber entgegen aller gängigen Trends gibt es Mode, die nie aus der Mode kommt: Lederjacken gehören dazu. In früheren Jahren war die Jacke aus echtem Leder ein Outfit nur für Motorradfahrer, mittlerweile hat sie sich zu einem echten Evergreen entwickelt. Lederjacken konnten im Laufe der Jahre ihren nicht allzu guten Ruf als Kleidungsstücke der Rebellen und Motorradfreaks abschütteln, heute sind sie bei Damen und Herren gleichermaßen beliebt.

Lederjacken mit Geschichte

Klassische Lederjacken haben ganz bestimmte Merkmale, die sie einzigartig machen. Neben dem Schnitt sind es die hochwertige Qualität des Leders und die Verarbeitung, die eine Markenlederjacke von einer „normalen“ Lederjacke unterscheiden. Es gibt nur wenige Hersteller, die die Tradition der klassischen Lederjacke bis heute aufrechterhalten. Das ist beispielsweise bei „Belstaff“ der Fall, einer Manufaktur, die seit 1924 in Stoke-on-Trent in der englischen Staffordshire zu Hause ist. Ursprünglich nähte das Unternehmen wasserdichte Kleidung für Damen und Herren. In den 1930er Jahren kam dann robuste Kleidung für Piloten, Soldaten und Motorradfahrer dazu. Berühmt wurde „Belstaff“ indes mit der Trialmaster-Jacke, die bis heute die Lederbekleidung vieler Motorradfahrer prägt. Der bekannteste Fan dieser Jacke ist aber bis heute Ernesto „Che“ Guevara, der Vater aller Revolutionäre.

Made in Britain

Wer kann besser beurteilen, wie die Bekleidung für Motorradfahrer aussehen muss, als ein Hersteller von Motorrädern? Henry Herbert Collier liebte Motorräder und gründete 1899 die „Matchless Motorcycle Limited“. Mit seinen beiden Söhnen Charles und Harry baute er das Unternehmen weiter aus. Nicht nur als Konstrukteure, sondern auch als Sieger in zahlreichen Motorradrennen machte die Familie von sich reden. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschlossen sich die Brüder, auch Bekleidung für Motorradfahrer anzubieten. Anfänglich handelte es sich um Sicherheitskleidung, erst später kam modische Lederbekleidung für Biker dazu. Heute zählt die Firma „Matchless“ aus London zu den führenden Herstellern von Lederjacken, die sich nicht nur bei Motorradfahrern großer Beliebtheit erfreuen. Die Lederjacken mit dem geflügelten „M“ fanden sogar ihren Weg auf die Kinoleinwand und spielten bei „James Bond“, dem „Terminator“ oder „Captain America“ eine Hauptrolle.

Immer im Trend

Was macht Lederjacken so besonders? Warum kommen diese Jacken nie aus der Mode und was zeichnet diese Jacken aus? Leder ist ein natürliches Material, das sich warm und weich auf der Haut anfühlt. Leder hält warm und ist ausgesprochen robust. Leder als Material für Bekleidung zeichnet aus, dass Leder eine sehr lange Lebensdauer hat. Das macht die klassischen Jacken aus Leder so besonders, denn sie sind dann genau richtig, wenn sie eine lässige Patina haben und „used“, also gebraucht aussehen. Eine hochwertige Lederjacke von „Belstaff“ oder „Matchless“ ist ein Begleiter für eine lange Zeit, der nie aus der Mode kommt.

Fazit

Lederjacken sind längst nicht mehr nur die Mode, die Biker und Rebellen tragen. Leder ist immer noch modern und wird auch im Trend bleiben. Wer auf Leder setzt, geht mit der Zeit und hat mehr als nur eine warme Jacke für kalte Tage. Gefüttert oder nicht gefüttert, als Blouson oder als Blazer, als klassische Jacke für Motorradfahrer oder als Jacke, wie sie Piloten tragen – Lederjacken haben viele Gesichter und alle sind attraktiv.

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