Einen gut trainierten Körper, bei dem das berühmte „Sixpack“ einfach dazu gehört, möchte bestimmt jeder haben. Gemeint ist damit die Bauchmuskulatur, die bei einem „Sixpack“ an die sechs Getränkedosen erinnern, die immer paarweise miteinander verbunden sind. Leider kommt ein solcher Model-Bauch nicht über Nacht, es braucht ein intensives Training, damit der gerade, der pyramidenförmige und schräge Bauchmuskel, zusammen einen flachen und muskulösen Bauch abgeben.

Ein echter Klassiker

Sit Ups gehören definitiv zu den Übungen für das Training der Bauchmuskeln. Sie sind echte Klassiker für alle, die ihren Bauch perfekt trainieren möchten. Die Übung sieht auf den ersten Blick einfach aus, sie ist aber anstrengend und es sind Geduld und Übung gefragt, um zum gewünschten Resultat zu kommen. Wer konsequent an seinem Traumkörper arbeiten will, sollte jeden Tag Sit Ups machen, damit die Muskeln am Bauch optimal in Form kommen.

So gelingt ein perfekter Sit Up

Um Sit Ups zu machen, ist kein besonderes Equipment nötig, hier reicht eine normale Gymnastikmatte vollkommen aus. Wer einen Sit Up machen will, legt sich zunächst auf den Rücken, wobei die Füße schulterbreit voneinander entfernt stehen. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass sich zwischen dem Ober- und dem Unterschenkel ein rechter Winkel bildet, dann die Bauchmuskulatur anspannen und den Oberkörper langsam vom Boden abheben. Der Körper sollte in eine senkrechte Sitzposition kommen, die Hände sind dabei an den Schläfen und die Arme immer seitlich am Kopf angewinkelt.

Lesen Sie auch:  Fünf Gründe, die für das Training an der Klimmzugstange sprechen

Tief durchatmen

Wenn der Körper in der Sitzposition ist, wird diese eine Sekunde gehalten, bevor sich der Oberkörper dann wieder abgesenkt. Die Schulterblätter sollten dabei nach Möglichkeit nicht den Boden berühren. Jetzt einmal tief durchatmen und, ohne eine Pause einzulegen, die Übung wiederholen. Wer möchte, kann seine Sit Ups auch mit vor der Brust über Kreuz verschränkten Armen durchführen. Dies ist besonders interessant, wenn das Gewicht vor dem Brustkorb gehalten werden soll. Eingeatmet wird immer beim Anspannen der Bauchmuskeln und beim Anheben des Oberkörpers, ausgeatmet wird hingegen beim Aufrichten des Oberkörpers.

Lesen Sie auch:  Ermüdungsbruch im Schienbein - was ist zu tun?

Welche Fehler werden oft gemacht?

Der wohl größte Fehler bei einem Sit Up ist es, aus dem Oberkörper heraus Schwung zu holen. Auf diese Weise nimmt die Belastung der Bauchmuskulatur ab, was sich nicht gut auf das Training auswirkt. Die Arme stellen eine weitere Fehlerquelle dar. Wer noch wenig Erfahrung mit dieser Fitnessübung hat, sollte die Arme vor der Brust kreuzen, auf diese Weise ist eine saubere Ausführung der Übung gewährleistet. Viele sind der Meinung, dass sie schneller einen „Sixpack“ bekommen, wenn sie jeden Tag die Bauchmuskeln trainieren. Leider ist dies nicht so, denn die Muskeln brauchen 48 bis 72 Stunden, um sich von der Strapaze zu erholen.

Fazit

Ein Sit Up ist ohne Zweifel eine sehr anstrengende Übung, die erst bei einer länger andauernden Trainingszeit leichter wird. Wem der Klassiker zu anstrengend ist, der sollte mit einem sogenannten Theraband trainieren, was die Muskulatur am Bauch effektiv unterstützt. Das Training mit dem Theraband hat noch einen positiven Nebeneffekt, den es gibt einen zusätzlichen Widerstand. Diesen bietet das Band immer beim Absenken des Oberkörpers, was nicht nur die Bauchmuskeln, sondern gleichzeitig den unteren Teil des Rückens trainiert.

Lesen Sie auch:  Welche Voraussetzungen sollten Hanteln für Frauen mitbringen?

M.Irfan