Wenn die Amerikaner „Thanksgiving“, also das Erntedankfest feiern, darf ein Kuchen auf gar keinen Fall fehlen: der klassische Käsekuchen. Ein amerikanischer Käsekuchen muss nicht locker und luftig sein, Hauptsache er ist richtig cremig. Das gelingt mit einer Menge Doppelrahm-Frischkäse, der den Kuchen sehr lecker, aber auch sehr kalorienreich macht. Alle, die auf die schlanke Linie achten, sollten den mächtigen Käsekuchen besser meiden. Für alle anderen gilt, sich diesen speziellen Kuchen einfach schmecken zu lassen.

Die Zutaten für die Springform

Das sind die Zutaten, die jeder einkaufen muss, der einen amerikanischen Käsekuchen backen will:

  • 125 Gramm Butter oder Margarine
  • 250 Gramm Haferkekse
  • 900 Gramm Doppelrahm-Frischkäse
  • 30 Gramm Speisestärke
  • 300 Gramm Zucker
  • Drei Eier
  • 175 Gramm süße Sahne
  • Fett für die Springform

Wer keine Haferkekse mag, kann auch andere Vollkornkekse nehmen. Diese Kekse haben den Vorteil, dass sie nicht allzu süß sind, da schon eine Menge Zucker in den Kuchen kommt.

So gelingt ein amerikanischer Käsekuchen garantiert

Zuerst die Butter oder Margarine in einem Topf schmelzen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz zerkleinern. Dann die Krümel mit der Butter vermengen, in eine gefettete Springform füllen und fest andrücken. Den Boden für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschließend zwei Bahnen Alufolie auf die Arbeitsfläche legen und die Springform daraufstellen. Die Folie an der Außenwand der Form eng andrücken. Jetzt den Frischkäse mit dem Zucker und der Speisestärke verrühren und die Eier sowie die Sahne dazugeben. Die geschmeidige Käsecreme auf den Keksboden gießen und die Form in die Fettpfanne des Backofens stellen. So viel Wasser in die Fettpfanne füllen, bis die Springform rund 2,5 Zentimeter hoch im Wasser steht. Im vorgeheizten Backofen bei 175° Grad Umluft (150° Grad Gas) eine Stunde lang backen. Ein amerikanischer Käsekuchen ist erst richtig gar, wenn die Käsemasse kaum noch wackelt, falls die Form gerüttelt wird.

Die letzten Schritte

Nach der Backzeit den herrlich duftenden Käsekuchen aus dem Ofen nehmen und die Alufolie entfernen. Den Kuchen noch in der Form auf einem Kuchengitter rund eine Stunde auskühlen lassen. Wenn ein amerikanischer Käsekuchen schmecken soll, muss er für mindestens vier Stunden, besser noch über Nacht in den Kühlschrank. Dazu den Kuchen vorher mit Frischhaltefolie abdecken, damit er nicht die Gerüche der anderen Lebensmittel annimmt, die im Kühlschrank lagern. Am nächsten Morgen aus der Form lösen, auf einer runden Kuchenplatte anrichten und in zwölf gleichgroße Stücke schneiden. Ein amerikanischer Käsekuchen schmeckt herrlich. Da lohnt sich auch der große zeitliche Aufwand von fast zwei Stunden und die lange Ruhezeit, die der Kuchen benötigt.

Fazit

Ein amerikanischer Käsekuchen sieht einem deutschen Käsekuchen optisch sehr ähnlich, trotzdem sind beide Kuchen grundverschieden. Ein deutscher Käsekuchen wird mit einem klassischen Mürbeteig gebacken und die Füllung besteht meist aus Quark und nicht aus Frischkäse. Das macht die deutsche Variante locker und luftig. Amerikanischer Käsekuchen ist ganz nach dem Geschmack der Amerikaner schön cremig und sehr mächtig. Übrigens, es gibt eine spezielle Variation des Käsekuchens, wie er in New York gebacken wird: Statt Keksbrösel wird für den Boden ein lockerer Biskuitboden verwendet.