In der Hochlagen der Anden, auf einer Höhe von 3000 bis 4200 Metern, leben seit Jahrhunderten die gutmütigen und anspruchslosen Alpakas. Die Tiere, deren Fell wunderbar warm hält, gehören zur Familie der Kamele und wurden schon von den Inkas gezüchtet. Bis heute leben die Tiere im peruanischen Hochland eng mit den Menschen zusammen. Geschätzt gibt es in Peru 3,5 Millionen Alpakas und sie alle liefern die Wolle, die Hund und Herrchen warm hält.

Eine der feinsten Fasern der Welt

Die Wolle der Alpakas gehört zusammen mit Kaschmir und Seide zu den feinsten und edelsten Fasern der Welt. Die feine Wolle der Tiere hat einen wunderbaren Glanz und ist zudem sehr stabil. Der Faden der Alpakawolle ist siebenmal stärker als der Faden bei Merinowolle. Auch wenn es um die wärmenden Fähigkeiten geht, ist die Wolle des Alpakas dreimal so warm wie die eines Merinoschafs. In den Fasern befinden sich mikroskopisch kleine Luftpolster, die dazu beitragen, dass Alpakawolle zu leichter Bekleidung mit hohem Isolationswert verarbeitet werden kann. Es sind jedoch nicht nur Menschen, die gerne die mollig warme Wolle des Alpakas tragen, auch für die Hundebekleidung ist die Wolle sehr beliebt.

Kleidung für den Hund

Wenn es draußen richtig kalt ist, brauchen vor allem kleine Hunde einen warmen Schutz. Das kann ein warmer Hundepullover oder auch ein kleiner Poncho aus Alpakawolle sein. Die schicke Hundebekleidung gibt es in vielen attraktiven Farben für den Dackel, ebenso wie für den Yorkshire-Terrier oder den kleinen Spitz. Wenn Hund und Herrchen gemeinsam einen Spaziergang im Winterwald machen, sollen natürlich beide nicht frieren. Bekleidung aus Alpakawolle für den Hund und Dich ist hier eine sehr gute Idee. Für den Hund gibt es den warmen Pulli auch mit Rollkragen und für das Herrchen Mütze, Schal und Handschuhe, ebenfalls aus feiner weicher Alpakawolle. Da die Wolle der Alpakas sehr leicht ist, lassen sich die schönen Accessoires selbst in der sogenannten Übergangszeit im Frühling und Herbst tragen.

Der Schafwolle ähnlich

Die seidig-glänzende Wolle der Alpakas ist wärmer und auch viel feiner als die klassische Schafwolle. Was jedoch die Verarbeitung der Wolle angeht, so gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Wollarten. Auch die Wolle der Alpakas wird kardiert, dann gesponnen und schließlich zu festem Stoff gewebt. Für Alpakas wie ebenfalls für Schafe gilt: Einmal im Jahr muss die Wolle runter. Eine Ausnahme bilden nur die Suri Alpakas, denn hier vergehen zwei Jahre bis zur nächsten Schur. Die Schur der zutraulichen Tiere ist vom Veterinäramt vorgeschrieben, denn die Tiere regulieren in der warmen Jahreszeit mit der Wolle den Wärmehaushalt ihres Körpers.

Fazit

Alpakas haben auch in Deutschland viele Freunde gefunden. Die kleinen Kamele aus dem Hochland von Peru sind hierzulande begehrte Lieferanten für feinste Wolle. Falls Alpakas in Deutschland eine Heimat finden, ist das nur als Herde mit mehreren Tieren erlaubt, die geselligen Tiere allein zu halten, ist verboten. Nur die Hengste müssen alleine leben, sie sollten aber immer Sichtkontakt zu den anderen Tieren der Herde haben. Zudem müssen sie jeden Tag Zugang zu einem Gehege im Freien haben. Ideal ist eine große Weide, denn die Alpakas sind lauffreudig und meist in Bewegung.

Bild: @ alpaca-mode.com

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