Wer zu viel Körperfett hat, bekommt schnell Probleme mit der Figur. Besonders, wenn sich dieses Fett am Bauch sammelt, stellt es ein gesundheitliches Risiko dar. Das gefährliche Bauchfett reduzieren ist eine Aufgabe, von der das Herz und der Kreislauf gleichermaßen profitieren. Das Ziel sollte daher immer lauten: Das Bauchfett reduzieren und durch Muskeln ersetzen.

Jeder Körper braucht Fett

Fettpolster hat jeder Mensch am Körper. Diese Polster haben eine ganz bestimmte Aufgabe, denn sie schützen am Po und sogar unter der Fußsohle vor zu viel Druck. Zudem sorgt das Körperfett für eine sehr gute Isolierung unter der Haut und für mehr Wärme. Ein weiterer Vorteil der Fettpolster besteht darin, dass sie als eine Art Energiespeicher dienen. Werden jedoch mehr Kalorien gegessen, als der Körper braucht, dann füllen sich die Fettzellen, die in der Unterhaut und am Bauch sitzen, ständig auf. So etwa führt letztendlich zu einem Körperfettanteil, der nicht mehr gesund ist und zu einem unschönen, hervorstehenden Bauch führt.

Wie viel Körperfett ist eigentlich normal?

Wer sein Bauchfett reduzieren möchte, sollte sich zunächst einmal informieren, wie viel Körperfett noch im normalen Bereich liegt. Selbst die superdünnen Models auf den Catwalks und durchtrainierte Sportler haben Körperfett, aber in der Regel sind es nicht mehr als zehn Prozent. Frauen sind von Natur aus besser gepolstert, sie bringen es im Schnitt auf einen Körperfettanteil von 25 bis 30 Prozent. Bei Männern sind es nur zwischen 15 und 20 Prozent. Nicht nur das Geschlecht spielt beim Körperfett eine wichtige Rolle, auch das Alter ist von entscheidender Bedeutung. Mit jedem Lebensjahr steigt die sogenannte Toleranzspanne für den Anteil an Fett.

Das Bauchfett reduzieren und die Kalorien senken

Um abzunehmen, muss der Körper seine Fettreserven angreifen. Damit dies passiert, ist ein Kaloriendefizit von mindestens 500 Kalorien pro Tag notwendig. Diese Reduzierung richtet sich jedoch immer nach dem persönlichen Gesamtumsatz eines Tages. Zudem ist darauf zu achten, dass die Einsparung nicht allzu drastisch ausfällt, denn sonst kann es passieren, dass der Stoffwechsel auf Sparflamme schaltet. In diesem Fall kommt der Aufbau von Körperfett zwar ins Stocken, aber leider geht dabei auch die wertvolle Muskelmasse verloren. In der Folge fühlt man sich schlapp und unwohl.

Lebensmittel richtig kombinieren

Damit es erst gar nicht zu gefährlichem Bauchfett kommt, ist es wichtig, Lebensmittel richtig miteinander zu kombinieren. So sollten die Nahrungsmittel einen hohen Anteil an Nährstoffen sowie eine niedrige Energiedichte haben. Auf dem Speiseplan sollten daher neben Gemüse, noch fettarmes Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und „gutes“ Fett stehen. Wer alle diese Lebensmittel richtig zusammenstellt, bei dem stimmt die gesunde Ernährung und es besteht keine Gefahr für Bauchfett.

Fazit zum Bauchfett reduzieren

Wer seinen unschönen Bauch wieder loswerden möchte, sollte zudem auf hochwertiges Protein setzen. Pro Kilogramm Körpergewichts sollten es jeden Tag zwischen zwei und 2,5 Gramm Eiweiß sein. Dies schützt den Aufbau der Muskeln, verhindert zudem das Absinken des Grundumsatzes und macht satt. Wer sich satt isst, bekommt weniger Heißhungerattacken und kann auf diese Weise den gefürchteten Jo-Jo-Effekt vermeiden. Krafttraining ist ebenfalls ideal für alle, die einen schlanken Bauch anstreben, denn dieses spezielle Training weist einen sehr hohen Nachbrenneffekt auf.

Redaktion