Das Dessert ist der Teil eines Menüs, das den Gästen am längsten in Erinnerung bleibt. Für Gastgeber lohnt sich also, dem Nachtisch viel Aufmerksamkeit zu widmen. Es sind die süßen Verführungen, an die sich jeder Gast gerne erinnert, zum Beispiel ein fruchtiges Dessert wie ein Apfel-Birnen-Crumble. Vor allem nach einem eleganten Essen mit raffinierten Zutaten kommt ein fruchtiges Dessert aus Äpfeln und Birnen besonders gut an. Die Zutaten dürften in jeder gut sortierten Küche zu finden sein und die Zubereitung ist einfach.

Welche Zutaten braucht ein fruchtiges Dessert?

Die Äpfel wie auch die Birnen sind das perfekte Obst für ein herbstlich fruchtiges Dessert.

Wer seine Gäste mit einem Apfel-Birnen-Crumble zum Nachtisch überraschen möchte, braucht dazu für vier Personen folgende Zutaten, die wahrscheinlich jeder zu Hause hat.

  • Drei nicht zu süße Äpfel
  • Drei Birnen
  • Eine Messerspitze Zimt
  • Zwei Esslöffel Zitronensaft
  • 160 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Mehl
  • 60 Gramm Butter oder Margarine
  • Einen Teelöffel Vanillezucker
  • Ein Becher süße Sahne

So wird der Apfel-Birnen-Crumble zubereitet

Zunächst die Äpfel und die Birnen schälen und in grobe Würfel schneiden. Diese Würfel dann in eine Auflaufform geben und mit dem Zimt, dem Zitronensaft und 60 Gramm Zucker mischen. In einer Schüssel den restlichen Zucker mit dem Mehl und nach Geschmack mit ein wenig abgeriebener Zitronenschale verrühren und anschließend zu Streuseln verkneten. Diese Streusel über die Obstmischung streuen. Die Form in den auf 200° Grad vorgeheizten Backofen geben und auf der mittleren Schiene gut eine halbe Stunde lang backen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und mit einer Prise Zimt würzen. Den Apfel-Birnen-Crumble in der Form ein wenig auskühlen lassen und auf Desserttellern mit der Schlagsahne servieren. Der Arbeitsaufwand ist gering und inklusive Backzeit liegt die Zeit für die Zubereitung bei einer guten Stunde.

Leckere Varianten

Es gibt den Apfel-Birnen-Crumble in unterschiedlichen Varianten. Crumble ist das englische Wort für Krümel und bezeichnet ein fruchtiges Dessert, das im 20. Jahrhundert in England erfunden wurde. Der Crumble, den es mit verschiedenen Früchten gibt, ist ein Nachtisch, der aus der Not nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Die Menschen hatten wenig zu essen, jedoch gab es reichlich Obst an Bäumen und Sträuchern. Die englische Vorliebe für Pies, also Pasteten und Aufläufe, bahnte dem Crumble schnell den Weg. Im Herbst schmeckt ein fruchtiges Dessert wie der Crumble auch mit Äpfeln und Brombeeren oder mit Birnen und Nüssen. Wer sein fruchtiges Dessert verfeinern möchte, sollte Haselnüsse, Walnüsse oder Eis dazugeben. Eine Kugel Vanilleeis statt der Schlagsahne veredelt diesen Nachtisch und schmeckt nicht nur den Kindern immer wieder ausgezeichnet. Wenn noch Kuchen übrig ist, kann dieser auch hervorragend in einem Crumble verarbeitet werden.

Fazit

Ein Apfel-Birnen-Crumble lässt sich wunderbar vorbereiten und während die Gäste noch den Hauptgang genießen, ist der Auflauf aus frischem Obst schon im Backofen. Besonders lecker ist dieses Dessert, wenn es den Gästen noch warm serviert wird. Vor allem nach einem üppigen und schwerem Essen kommt der Fruchtauflauf immer gut an. Wer einen veganen Crumble zubereiten möchte, nimmt Margarine anstatt Butter und wählt statt Eis oder geschlagener Sahne eine Vanillesoße, die ohne Milch zubereitet wird.