Gegen fast alles ist ja bekanntermaßen ein Kraut gewachsen. Gegen Husten hilft zum Beispiel ein Salbeibonbon oder ein Spitzwegerichsirup, bei Magenschmerzen kann man vertrauensvoll zu einem Kamillen- oder Fencheltee greifen. Doch worauf sollte man bei der Einnahme und Aufbewahrung der Naturprodukte achten, um langfristig den besten Effekt aus einem Naturheilmittel herauszuholen? Wir klären auf!

Die Bedeutung der richtigen Dosierung und Lagerung

Pflanzliche Heilmittel stellen für viele Menschen bei leichten bis mittelschweren Beschwerden eine interessante Alternative zu verschreibungspflichtigen Medikamenten dar. Natürliche Produkte sind in der Regel frei im Handel erhältlich oder wachsen, falls Sie einen grünen Daumen haben, vielleicht sogar in Ihrem eigenen Garten. Die pflanzlichen Mittel sind eigentlich immer gut verträglich und frei von ungesunden Zusatzstoffen. Bei komplexeren Erkrankungen können Sie selbstverständlich einen Arztbesuch und konventionell verschriebene Arzneimittel nicht ersetzen, diese aber oft sinnvoll ergänzen und deren Wirkung sanft unterstützen. Doch auch wenn das aus Pflanzen gewonnene Heilmittel meistens frei von schädlichen Nebenwirkungen ist, sollten Anwendungs- und Dosierungsfehler unbedingt vermieden werden. Denn auch Pflanzen können Stoffe enthalten, die zum Beispiel bei einer versehentlichen Überdosierung giftig für den Menschen sind. Auch die richtige Lagerung von Heilpflanzen-Produkten ist wichtig, damit die gesundheitsfördernden Wirkstoffe lange ihre hervorragende Qualität behalten.

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Worauf sollte man bei der Dosierung achten?

Die Dosierung eines pflanzlichen Präparats ist abhängig von seiner Darreichungsform. Naturheilmittel sind recht of in Form von Tropfen, Tinkturen, Cremes, Dragées oder auch Tee (lose bzw. im Beutel) im Handel erhältlich. Die Menge des Wirkstoffs ist dabei dann das ausschlaggebende Element. Manchmal sind den Präparaten auch Wirkstoffbeschleuniger, dazu gehören zum Beispiel die Liposomen, beigefügt, die die Intensität eines Produkts im Körper verstärken. Vor der ersten Anwendung sollten Sie sich daher die beigelegte Gebrauchsanweisung genau durchlesen. In der Packungsbeilage wird sehr ausführlich dargelegt, wie oft beispielsweise ein Tee oder eine Creme über den Tag verteilt eingenommen bzw. aufgetragen werden darf. Es kann aber auch wichtig sein, ein Präparat vor oder während einer Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Was ist bei der Aufbewahrung von Naturheilmitteln zu bedenken?

Nach dem Öffnen bzw. Anbrechen eines Naturheilmittels ist bei den meisten Produkten auf eine kühle und dunkle Aufbewahrung zu achten. Wiederverschließbare Behälter sollten nach der Nutzung des Inhaltsstoffs immer wieder fest zugeschraubt werden. Nur so stellen Sie sicher, dass sich die Qualität der Wirkstoffe für lange Zeit hält. Vor allem ölhaltige Mittel neigen leider manchmal dazu, die Ränder des Behälters zu verkleben. Wenn Sie zum Beispiel Tropfen mit einer Pipette aus einem kleinen Fläschchen aufnehmen, ist es schnell geschehen, dass aus der Pipette heraustropfende Flüssgkeit den oberen Teil des Behälters verklebt. Damit weiterhin eine luftdichte Aufbewahrung möglich ist, wischen Sie in so einem Fall umgehend die verklebten Stellen mit einem sauberen Stück Küchenrollenpapier ab.

Für die Aufbewahrung Ihrer pflanzlichen Mittel ist der Kühlschrank oder eine dunkle Vorratskammer der optimale Aufbewahrungsort. Natürlich sollten die Naturprodukte von Kindern und Tieren fern gehalten werden. Bei einer sicheren Lagerung Ihrer luftdicht verschlossenen pflanzlichen Heilmittels sollten Sie für mehrere Monate keine Qualitätsverluste feststellen.

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