Verstopfung, was tun? Diese Frage stellen sich Millionen von Menschen jeden Tag, denn die Verstopfung gehört zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen. Falsche Ernährung kann ein Grund sein, ein träger Darm sowie zu wenig Bewegung sorgen dafür, dass es mit der Verdauung nicht so klappt, wie es eigentlich klappen sollte. Eine Verstopfung kann, je nachdem wie lange sie dauert, gefährlich werden. Daher ist es immer eine gute Idee, sich über Mittel zu informieren, die dabei helfen, dieses Problem zu verhindern.

Der Darm als Gesundheitszentrum

Der Darm ist eines der wichtigsten Organe des Menschen, er funktioniert in etwa wie ein Seismograf. Immer wenn im Körper irgendetwas nicht stimmt, meldet sich der Darm zu Wort und man sollte ihm Gehör schenken. Klappt es mit der Verdauung nicht mehr, dann ist das ein Warnsignal, ebenso wie Durchfall. Im Darm leben unzählige Bakterien, die alles im Gleichgewicht halten. Kommt diese so präzise arbeitende Maschinerie aus der Balance, stimmt etwas nicht. So verrät beispielsweise schon ein Stuhlgang eine ganze Menge über die Gesundheit. Die Konsistenz, die Farbe und vor allem der Geruch geben darüber Auskunft, ob alles in Ordnung ist oder nicht. Der Darm ist das Gesundheitszentrum des Körpers und es ist immer besser, auf den Darm zu hören.

Es kommt auf das Essen an

Wie die Konsistenz und die Farbe des Stuhlgangs ist, richtet sich immer danach, was am Vortag gegessen wurde. Ist der Stuhl mal zu hell oder zu dunkel, mal zu weich oder zu hart, muss dies nicht zwangsläufig krankhaft sein, denn das, was gegessen wurde, spiegelt sich im Stuhlgang wider. Es gibt Nahrungsmittel, die den Darm träge werden lassen und wenn zu wenig Ballaststoffe im Essen sind, verstopft der Darm. Einen Tag lang keine Verdauung zu haben, ist nicht weiter schlimm, wenn es jedoch drei Tage werden, ist es wichtig, etwas zu unternehmen. Es gibt die Möglichkeit, es mit bekannten Hausmitteln wie geriebenen Äpfeln zu versuchen, beliebt sind außerdem Abführmittel aus der Apotheke. Hier ist es allerdings wichtig, darauf zu achten, dass sich der Darm nicht daran gewöhnt und die Abführmittel zu einer Dauerlösung werden.

Was bringt eine Darmreinigung?

Den Darm zu reinigen, ist keine schlechte Idee. Diese Darmreinigung kann von einigen Problemen mit der Verdauung befreien, aber trotzdem sollte vor einer solchen Reinigung der Arzt gefragt werden. Eine Reinigung des Darms funktioniert mit bekannten Hausmitteln und ist für viele Menschen der Anfang für eine Fastenkur. Bei einer solchen Darmreinigung wird der Organismus entschlackt und entgiftet, was wiederum positive Effekte für die Gesundheit hat. Eine solche Reinigung ist sinnvoll, um die Darmflora wieder auf Trab zu bringen, damit sie die Nahrung wieder besser zersetzen kann.

Fazit

Immer wenn die Darmflora mit ihren mehr als 100 Millionen Bakterien aus dem Gleichgewicht kommt, spielt der Körper verrückt. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich auf das Immunsystem aus, ebenso wie auf die Psyche. Daher ist es wichtig, den Darm immer bei Laune zu halten, sich ausgewogen zu ernähren, viel zu bewegen und regelmäßig eine Darmreinigung zu machen. Die Reinigung des Darms befreit dieses so wichtige Organ von „schlechten“ Bakterien, die dafür sorgen, dass es mit der Verdauung nicht wie gewohnt klappt.

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Redaktion