Die Kinder von heute, so hat es zumindest den Anschein, sitzen nur vor dem Computer und spielen sogenannte „Ballerspiele“, die für ihre Entwicklung schädlich sind. Die Realität sieht jedoch etwas anders aus. Nach wie vor spielen sehr viele Kinder mit ihren Freunden draußen und diese Spiele unterscheiden sich kaum von den Spielen, die ihre Eltern bereits gespielt haben. Vielleicht sind Cowboys und Indianer nicht mehr der Renner, heute sind es die Abenteuer der Helden aus dem Weltraum, die die Kinder nachspielen.

Spielzeugwaffen für Kinder gehören dazu

So wie Cowboys, Indianer, Räuber und Polizisten vor vielen Jahren mit Spielzeugwaffen ausgestattet waren, so sind es auch die Helden von heute noch. Die Spielzeugwaffen für Kinder von heute sehen jedoch etwas anders aus, sie haben andere Funktionen und sind bei vielen Eltern nicht sonderlich beliebt. Die Kinder argumentieren dann gerne, dass ein Polizist nun mal bewaffnet ist und Robin Hood schließlich auch nicht ohne Bogen und Pfeile aus dem Haus gegangen ist. Kinder erleben ihre eigenen Abenteuer mit den dazu passenden Waffen. Sind die Helden von heute in der Zukunft zu Hause, dann passen die Hersteller die Spielzeugwaffen für Kinder eben an. Statt eines Colts, wie ihn der Sheriff im Wilden Westen trug, trägt der kleine Held von heute eine bunte Wasserpistole, die zudem noch coole Geräusche von sich gibt.

Sollten Eltern den Wunsch ihrer Kinder erfüllen?

Wie sollten Eltern reagieren, wenn es um Spielwaffen für Kinder geht? Den Wunsch einfach zu ignorieren, wird nicht klappen und der Nachwuchs würde es auch nicht verstehen. Für Kinder sind Waffen nichts Böses, sie gehören einfach zum Spiel dazu, sie sind ein Zubehör, ein Accessoire.

Was Eltern aber tun können, ist auf einige Dinge zu achten:

  • Mit den Kindern deutlich über die Gefahren sprechen, die von einer echten Waffe ausgehen.
  • Nicht alle vermeintlichen Spielzeugwaffen sind auch wirklich ungefährlich. Softair Waffen sind beispielsweise erst für Kinder ab 14 Jahre erlaubt.
  • Die Spielzeugwaffen für Kinder sollten sich optisch sehr deutlich von echten Waffen unterscheiden.
  • Kindern sollte klar sein, dass sich mit einer Spielzeugpistole keine echten Konflikte lösen lassen.
  • Eltern sollten ihre Kinder zu selbstbewussten Erwachsenen erziehen, die ihre Stärken nicht durch eine Waffe beziehen müssen.

Wichtig ist, dass die Eltern ihre Kinder dabei beobachten, wie sie mit den Spielzeugwaffen spielen.

Eine vorübergehende Phase

Die Faszination für Waffen ist eine normale Phase in der kindlichen Entwicklung. Meist endet diese Phase, wenn die Kinder in die Grundschule kommen. In dieser Zeit verändern sich die Interessen und die Prioritäten und es gibt neue, spannende Spiele, die für Spaß sorgen. Für die Entwicklung eines Kindes ist das Spiel mit der Wasserpistole aber nicht gefährlich.

Fazit

Laut zahlreichen Studien haben Kinder, die in einem gesunden und liebevollem Umfeld aufwachsen, ein sehr geringes Gewaltpotenzial. Dies hat aber nichts damit zu tun, dass diese Kinder nicht mit einer Spielzeugwaffe gespielt haben. Diese Waffen prägen nicht die Kindheit, sie sind lediglich ein Teil davon, ebenso wie ein Faschingskostüm, zu dem eine Waffe gehört – eines Tages verschwinden Kostüm und Waffe von ganz allein.

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