Vegan kochen erfreut sich einer stetig steigenden Beliebtheit, vegan backen hingegen ist vielen nicht geheuer. Schmecken sahnig gefüllte Windbeutel und fruchtige Torten überhaupt, wenn sie nach veganen Rezepten gebacken werden? Wie kompliziert ist es, vegane Torten zu backen und was ist dabei zu beachten? Alle, die noch keine Erfahrung haben, wenn es um vegane Torten geht, sind mit Sicherheit überrascht, wie einfach und lecker diese Torten ohne tierische Produkte schmecken.

Was macht diese Torten anders?

Wer gerne Torten isst und sie genauso gerne backt, kann sich vielleicht nur vorstellen, wie die Zutatenliste für vegane Torten aussieht. Was bei klassischen Rezepten und bei veganen Rezepten gleich ist, das sind Zutaten wie Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver. Was fehlt, sind die Butter und die Eier, zwei wesentliche Zutaten beim Geschmack einer Torte. Ein weiterer großer Unterschied zwischen herkömmlichen und veganen Torten ist die Art der Sahne. Wie gelingt es, eine Sahnetorte wie beispielsweise eine Schwarzwälder Kirschtorte zu backen, wenn die klassische Sahne fehlt? Als Ersatz gibt es einige Produkte aus Soja, die mit einem veganen Sahnesteif die Rolle der Sahne aus Milch übernehmen. Ebenso wichtig für vegane Torten ist, dass auch in der Schokolade keine tierischen Produkte wie Sahne zu finden sind.

Beliebte Obsttorten

Obsttorten stehen in der Beliebtheitsskala noch vor den Cremetorten. Diese Torten sind fruchtig und frisch, sie lassen sich wunderbar variieren und wenn es sich um vegane Torten handelt, lassen sie sich auch einfach backen. Der Tortenboden aus Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Sonnenblumen oder Rapsöl als Alternative zur Butter ist schnell gebacken. Dieser Boden lässt sich dann mit frischem Obst nach Saison belegen, einen Unterschied zu einem „normalen“ Tortenboden gibt es nicht. Strenge Veganer verlassen sich beim Kauf des Obstes nicht auf das, was in Gläsern angeboten wird. Die Kirschen oder Mirabellen sind häufig mit tierischen Konservierungsmitteln in Berührung gekommen. Wer vegane Torten mit Obst backen will, sollte lieber zu frischem Obst greifen.

Cremig ohne Sahne

Cremetorten ganz ohne Sahne zu backen, klingt ein wenig schwierig, ist aber durchaus machbar. Normalerweise besteht beispielsweise eine klassische Buttercreme aus Milch, Zucker, Eigelb, Stärke und wahlweise Vanilleextrakt oder Kakaopulver. Handelt es sich um die italienische Variante dieser beliebten Tortencreme, kommen noch Puderzucker und viel Butter dazu. Aber wie sieht die vegane Buttercreme ohne Eier, Butter und Milch aus? Statt Butter enthält die Creme für vegane Torten Pflanzenfett, Puderzucker und Vanilleextrakt oder Vanillezucker. Das Pflanzenfett wird schaumig aufgeschlagen und wenn die Masse cremig ist, kommen Zucker und Vanille dazu. Die Vorteile dieser veganen Variation bestehen darin, dass die Creme sehr formstabil ist und dass sie sich im Vergleich zur nicht-veganen Creme sehr lange hält.

Fazit

Eine vegane Torte kann eine sehr gute Alternative zu einer klassischen Torte sein. Vor allem bei der Zahl der Kalorien sind die veganen Varianten eine bessere Wahl. Durch den Wegfall der Butter und der Sahne wird eine Torte nach einem veganen Rezept „schlanker“ und somit besser verträglich. Alle, die noch keine Erfahrungen mit veganen Torten gesammelt haben, sollten die Gelegenheit nutzen und die erste Torte mit frischen Erdbeeren, aber ohne tierische Produkte backen.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von www.affektblog.de
Redaktion
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, durchschnittlich: 5,00 von 5)