Kürbiskernöl aus der Steiermark ist nicht einfach nur ein Öl, es ist vielmehr eine Spezialität. Dieses besondere Öl wird aus den Kernen des Ölkürbisses gewonnen. Die Kerne werden, bevor sie in die Presse kommen, geröstet. Das verleiht dem Kürbiskernöl aus der Steiermark einen einzigartigen Geschmack, der das Öl weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt machte. Wer Kürbiskernöl aus der Steiermark kaufen möchte, sollte auf die drei Buchstaben „g.g.A.“ achten. Die drei Buchstaben bedeuten „geschützte geografische Angabe“ und garantieren echtes steirisches Öl.

Wie lässt sich die Qualität erkennen?

Echtes Kürbiskernöl aus der Steiermark ist recht teuer, aber es handelt sich dabei auch um ein hochwertiges und sehr gesundes Öl. Wer eine Qualitätsprüfung machen will, sollte zunächst auf den Geruch des Öls achten. Duftet das Kürbiskernöl leicht nach Nüssen, dann ist alles in Ordnung. Riecht es hingegen stark nach Fett oder sogar ranzig, dann ist es besser, von diesem Öl die Hände zu lassen. Für eine weitere Qualitätsprobe braucht es einen Teller. Wird das Öl auf den Teller gegossen, darf es nicht so schnell zerfließen, da nur wirklich gutes Öl dickflüssig ist. Es gibt immer wieder Hersteller, die das Öl verdünnen, was sich bei dieser Probe aber schnell erkennen lässt. Zudem darf das Öl beim Probieren keinen bitteren Nachgeschmack haben. Echtes Kürbiskernöl aus der Steiermark liegt leicht auf der Zunge und schmeckt sehr angenehm.

Es kommt auf die Röstung an

Es ist die Röstung, die das Original Kürbiskernöl aus der Steiermark so einzigartig macht. Dieser Vorgang ist ausschlaggebend für den Geschmack des Öls. Vor dem Pressen werden die Kerne in einem Rührwerk langsam und behutsam erwärmt. Auf diese Weise sinkt der Anteil an Wasser und der typische Geschmack des Öls tritt in den Vordergrund. Beim echten Kürbiskernöl aus Österreich dürfen nur Salz und Wasser als Hilfe beim Pressen dazugeben werden. Beides ist notwendig, da die Kerne nach der Ernte trocknen müssen. Sind die Kerne gepresst, heißen sie Presskuchen. Um aus dem Presskuchen Öl zu gewinnen, ist ein Druck von 300 bar nötig. Die anschließend noch übrigen Reste bekommt traditionell das Vieh als Futter. Die Abfüllung des Öls in Flaschen erfolgt nach einigen Tagen der Ruhe. Sachgerecht gelagert bleibt Kürbiskernöl bis zu einem Jahr frisch.

Wie gesund ist Kürbiskernöl aus der Steiermark?

Kürbiskernöl ist eines der gesündesten Speiseöle, die es gibt. Es sollte allerdings das echte Öl aus der Steiermark sein, denn in diesem Öl sind noch alle wertvollen Inhaltsstoffe vorhanden. Neben Vitamin K enthält Kürbiskernöl auch Kalzium, Kalium, Selen und Zink. Das Öl hat zu 50 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie beispielsweise Linol. Zu 30 Prozent besteht das Öl aus einfach ungesättigten Fettsäuren, 20 Prozent sind gesättigte Fettsäuren.

Fazit

Soll es ein besonderes Öl sein, dann ist das Kürbiskernöl aus dem sonnigen Südosten Österreichs die beste Wahl. Das „Grüne Gold“, wie das Öl in seiner Heimat, der Steiermark heißt, schmeckt nicht nur hervorragend zu vielen Speisen, es ist zudem noch sehr gesund. Es wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus, hält die Zähne gesund und schützt das Herz ebenso wie das Blut.

Redaktion