Mode wird in Paris oder in Mailand gemacht, den Welthauptstädten der Haute Couture. Stockholm oder Kopenhagen hat kaum jemand auf dem Zettel, wenn es um schicke, elegante und zeitlose Mode für Damen und Herren geht. Mode aus dem hohen Norden heißt für die meisten H&M, aber nicht „House of Dagmar“ oder „By Malene Birger“. Dabei sind es die Designer aus dem Norden, die eine tragbare Mode entwerfen, die jede Frau nicht nur tragen, sondern sich auch leisten kann. Das unterscheidet die Mode aus Skandinavien von der Mode aus Paris und Mailand.

Echte Trendsetter

Wer sich die Neuheiten auf den Catwalks der Modemetropolen ansieht, weiß, dass diese Mode so nicht in die ausgesuchten Läden kommt. Das, was die berühmten Designer zeigen, sind lediglich Trends, wie sie die neue Saison sehen. Daraus entwickelt sich dann ein bestimmter Trend, eine neue Modefarbe, ein bestimmter Schnitt und auch die passenden Accessoires. Die Designer aus Schweden oder Dänemark gehen einen anderen Weg. Sie entwerfen Mode, die jede Frau direkt tragen kann. Damit sind die Designer ebenfalls Trendsetter, aber die Mode ist authentisch, unverfälscht und kommt ohne Umwege aus. Was skandinavische Mode jedoch so besonders macht, ist ihr Mut zu einer unkomplizierten Mode. Alles ist im Alltag tragbar, die Schnitte passen sich nicht einer gängigen Konfektionsgröße an und die Farben brechen meist mit der gängigen Norm. Das macht die Mode aus dem hohen Norden so spannend und so cool.

Immer hochwertig

Edle Materialien sind bei den Designern in Paris, Mailand und New York eine Selbstverständlichkeit. Glänzende Seide, weicher Samt, Kaschmir und andere luxuriöse Materialien machen aus jedem Kleidungsstück ein echtes Kunststück. Alltagstauglich ist diese Mode jedoch nicht, sie ist etwas, um aufzufallen, und zwar bei den richtigen Events. Ein Gegensatz dazu ist beispielsweise die Mode aus dem Norden Europas von „Baum und Pferdgarten“ oder „custommade“, die aus hochwertiger Schurwolle und Baumwolle, aus Seide und Viskose oder aus kuschelig weichem Mohair gefertigt wird. Diese Mode sieht selbst im Büroalltag gut aus. Gedacht ist sie für junge Frauen sowie für Frauen mittleren Alters. „Second Female“ oder „Blanche“ machen Mode für alle Lebenslagen und das in einer stets hochwertigen Qualität, was Materialien und Verarbeitung angeht.

Zeitlose Mode

Sicherlich lebt Mode mit der Zeit und es gibt immer wieder neue, aufregende Trends. Was jedoch eine wirklich gute Mode auszeichnet, ist eine gewisse Zeitlosigkeit. Ein Pullover oder ein Kleid, die vielleicht schon vor Jahren gekauft wurden, sehen selbst heute noch elegant und modern aus. Mode aus Skandinavien rennt keinem Trend hinterher, sie hat einen eigenen zeitlosen Stil. Diese Mode sorgt sich nicht um die Nachhaltigkeit, sondern lebt sie vor und zeigt, wie einfach es sein kann, mit nur wenigen Kleidungsstücken immer wieder gut angezogen zu sein.

Fazit

Mode soll nicht nur Kleidung sein, Mode soll in erster Linie ebenso Spaß machen. Gut angezogen sein und das in zeitloser Eleganz mit einem lässigen Touch – das ist es, was die Mode aus Stockholm und Kopenhagen auszeichnet. Die Designer aus Skandinavien haben verstanden, dass coole Kleidung zudem alltagstauglich sein muss, damit Frauen sich mit dieser Kleidung identifizieren können. Bei der Mode aus dem hohen Norden Europas ist das der Fall.

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