∆FFEKT » Blog für Kultur und Relevantes

Wim Vandekeybus »Monkey Sandwich« / Foto: Danny Willems

Wir verlosen 2x 2 Karten für die Premiere der neuen Produktion des belgischen Star-Choreografen Wim Vandekeybus auf Kampnagel! »Monkey Sandwich« erzählt in einer Mischung aus Performance, Tanz und Film vom Kampf des Menschen gegen die Natur, von Gut gegen Böse.

Auf der überdimensionalen Leinwand wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der versucht, die Natur zu beherrschen und von ihr überwältigt wird. Der versucht Gutes zu tun, aber letztlich Böses verursacht. Dem Geschehen auf der Leinwand gegenüber steht ein nackter Körper, allein auf der Bühne, der versucht gegen die Übermacht der Bildermaschine anzukämpfen.

Als Sohn eines Tierarztes in der belgischen Provinz kam Wim Vandekeybus früh in Kontakt mit der Natur und Tieren, deren Bewegungen seine Arbeit als Choreograf seit jeher prägen. Seine Live-Performance »Monkey Sandwich«, die bereits 2010 Premiere feierte, Kritiker in ganz Europa begeisterte und zum Film Festival in Venedig eingeladen wurde, ist eine Arbeit über Albtraum, Euphorie und Hilflosigkeit. Ende Mai ist »Monkey Sandwich« an drei Terminen auf Kampnagel zu sehen.

Info
»Monkey Sandwich« von und mit Wim Vandekeybus
24. – 26. Mai 2012, jeweils 20 Uhr
Kampnagel (Jarrestr. 20, Hamburg)

Um zwei Karten für die Premiere am 24. Mai zu gewinnen, schickt bis zum 20. Mai, Mitternacht eine Email mit dem Betreff »Monkey Sandwich« an info(∆)affektblog.de, und verratet uns, warum ihr gewinnen wollt. Bitte vergesst nicht, euren vollständigen Namen anzugeben, damit wir ihn im Falle eines Gewinns an Kampnagel weiterleiten können. Viel Glück!

Links
Wim Vandekeybus / Ultima Vez
Kampnagel

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World Press Photo 2012

© Samuel Aranda/Corbis/The New York Times

Jedes Jahr kürt die World Press Photo Foundation das Pressefoto des Jahres und schickt im Anschluss ausgewählte Bilder in einer Wanderausstellung um die Welt. Derzeit macht die Ausstellung Halt in Hamburg (Deutschlandpremiere!), wo bis Anfang Juni die rund 150 Fotos (gratis!) im Foyer des Gruner+Jahr-Pressehauses besehen werden können. Danach zieht sie weiter ins Willy-Brandt-Haus nach Berlin.

Insgesamt wurden 57 Fotografen aus 27 Ländern in neun Kategorien für ihre Fotoberichterstattung ausgezeichnet. Den Award für das beste Foto bekam aber nur einer: Der spanische Fotograf Samuel Aranda. Aus über 100.000 Bildern wählte die Jury sein Bild aus, das eine verschleierte Jemenitin zeigt, die ein verletztes Familienmitglied im Arm hält. Das Bild entstand während einer Demonstration gegen den jemenitischen Präsidenten in einer Moschee der Hauptstadt Sanaa.

Zur Begründung der Jury sagte der Vorsitzende, Aidan Sullivan: »Vielleicht werden wir nie erfahren, wer diese Frau ist, die einen verletzten Verwandten in ihren Armen wiegt. Aber die beiden sind ein lebendiges Bild vom Mut einfacher Menschen. Sie halfen, ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des Mittleren Ostens zu schreiben.« (G+J)

Info
World Press Photo 2012
4. Mai bis 3. Juni 2012
Gruner+Jahr Pressehaus (Am Baumwall 11, Hamburg)
Geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr
Eintritt frei

7. bis 30. Juni 2012
Willy-Brandt-Haus (Wilhelmstr. 140, Berlin)
Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Link
World Press Photo

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MCA — Make some Noise

Ein Nachruf.

47 Jahre ist kein Alter zum Sterben. Und als Menschen, die schon schmerzlich Menschen zu Grabe tragen mussten, müssen wir immer noch den Mittelfinger gen Nichts strecken, denn die Unfairness bleibt. Und bleibt und bleibt und bleibt. Menschen sollen alt werden. Und wenn Menschen durch ich ihr Schaffen Mengen erfreuen – im Falle von Adam Yauch war’s die Musik – ja, vielleicht feiern wir sie dann sogar. Menschen zu feiern ist ohnehin eher gut. Denn unser aller Dasein, ist so begrenzt. Du, deins, ich, meins… Feiern wir uns doch auch mal abseits des Alltags.

Gefühlt kennen und lieben wir die Beastie Boys schon seit Anno dazumal. Und bis zum letzten Album waren sie da – mit hohen Erwartungen (Beastie Boys!) und guten Prognosen (Ohrspeicheldrüsenkrebs). Krebs ist der Teufel und so senken sich wieder einmal die Köpfe der Zurückgebliebenen und sagen ›Danke‹. In diesem Falle für die Musik, den Spaß, die vermittelte Freiheit, aber auch für das Engagement für Tibet, die politische Sozialisierung und Popkultur.

Danke MCA. Make some Noise!

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Premiere in der Gesellschaft! Nach rund eineinhalbmonatigem Bestehen wird zusätzlich zu den (von uns bereits erprobten und für gut befundenen!) Barräumlichkeiten in der Karolinenstraße auch der angegliederte Galerieraum eröffnet. Und nicht nur für die Gesellschaft ist es ein erstes Mal: der für die allererste Ausstellung geladene Künstler – der britische Illustrator Daniel van der Noon – ist zum ersten Mal in Deutschland zu sehen.

Daniel van der Noon geht einen interessanten Weg. Ursprünglich Teil des britischen Künstler Kollektivs ThemLot mit Ausstellungen in Bristol, Birmingham, London und Manchester, verließ Daniel van der Noon seine künstlerische Heimat England um nach Dänemark zurückzukehren und als bis dato jüngster Künstler im Aarhus Kunstbygning ausstellen zu dürfen. Heute lebt und arbeitet Daniel van der Noon irgendwo zwischen London, Aarhus und Kopenhagen. Seine letzte Ausstellung »What Happens Here« fand im April 2012 in der Lunchmoney Gallery for Contemporary Art im Herzen von Aarhus statt.

Die aktuelle Ausstellung »Edible Editions« zeigt eine Auswahl von Daniel van der Noons sorgfältigen Zeichnungen, die sich spielerisch mit den Themen Essen und Trinken sowie schrägen Ansichten über Stadtlandschaften und menschlichen Verhaltensweisen beschäftigen. Die Vernissage findet am 6. Mai um 17 Uhr im Beisein des Künstlers statt.

Info
Daniel van der Noon: »Edible Editions«
6.-27. Mai 2012
Die Gesellschaft, Karolinenstraße 16, Hamburg
Vernissage am 6. Mai 2012, ab 17 Uhr

Links
Daniel van der Noon
Die Gesellschaft
Veranstaltung bei Facebook

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Dass Popmusik unabdingbar an Öffentlichkeit geknüpft ist, leuchtet ein. Die Gleichung Präsenz = Aufmerksamkeit = Fans funktioniert oft, nur immer öfter immer kürzer. Hypes werden gern im Entstehen schon protokolliert, damit möglichst schnell dekonstruiert werden kann. Passt auch gut zur flexiblen Struktur virtuellen Lebens. Viele Jahre bevor diese Strukturen auf ihre Funktion als weiteres Massenmedium ausgestestet werden konnten, kam man darauf, dass das Verschwinden ein öffentlichkeitswirksames Kunststück sein
kann, wenn man es richtig turnt.
Dazu zählen die totale Unauffindbarkeit, wie jene vom Manic Street Preachers-Gitarristen Richey Edwards, und gleichsam die Maskierung von Akteuren des Pop und Rock, Daft Punk als vielzitiertes Beispiel, oder aktuell Slow Magic. Dank digitaler Anonymität löst sich nun aber die Annahme auf, man könne nur schwer berüchtigt sein und dabei unerkannt bleiben. So ist es möglich, dass MusikerInnen quasi von der Stunde Null an anstelle ihrer selbst eine imaginäre Person vorschicken, die sich etwaigen Drohbriefen und YouTube-Kommentaren aussetzt.

Der über alle Maße ambitionierte Sonny Smith vollbrachte es sogar, sich hundert Bands, Duos und Solo-KünstlerInnen auszudenken, die äußerst authentisch wirken und ihre Lieder für japanische Compilations hergeben, deren Initiatoren nicht bewusst ist, dass sie mit einem Scheinbild kommunizieren. Aber das tut auch nichts zur Sache, stecken hinter dem Projekt »100 Records« Sonny und viele andere Menschen, die ihre Instrumente fabelhaft beherrschen. Besonderer Beliebtheit erfreute sich hierbei der Charakter »Earth Girl Helen Brown«, einem halb-blinden Highschool-Dropout, das einer religiösen Sekte entfloh, um auf Wanderschaft psychedelischen Folk an vielen Orten zu spielen. »Ihre« EP auf Forest Family war nach wenigen Wochen ausverkauft.

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Die Halle für aktuelle Kunst der Deichtorhallen beherbergt die nächsten fünf Monate genau ein Objekt. Das ist ungewöhnlich, aber dieses Objekt hat es dafür doppelt und dreifach in sich: In 7,5 Metern Höhe hat der britische Bildhauer Antony Gormley einen riesigen Zwischenboden installiert, der – rund 1200 Quadratmeter groß und 70 Tonnen schwer – von ein paar Stahlseilen an der Decke gehalten wird. Die mit speziellem Lack überzogene, schwarz spiegelnde und schaukelnd-schwebende Fläche kann von über zwei nicht mit dem Feld verbundene Treppen auf Socken oder barfuß betreten werden – was wir am Sonntag getan haben.

Der Schritt von der Brücke auf das »Horizon Field« ist ein Schritt ins Ungewisse. Auf dem schwarzen Feld spiegelt sich das Giebeldach der Halle und erweckt den Eindruck einer Wasseroberfläche über metertiefem, dunklen Grund. Steht man erst einmal mit beiden Füßen auf ihm, spielt die Raumwahrnehmung verrückt. Gibt der Boden nach? Schwankt er? Gibt es überhaupt einen Boden? Oder geht es unter den eigenen Füßen in die Tiefe, und man selbst spaziert hoch oben in der Luft durch den ver-rückten Raum? Nicht nur spiegelt sich die Decke auf dem Feld, auch die regelmäßig angeordneten Dachbalken erscheinen bald als Spiegelung, das Feld scheint gleichzeitig unbegrenzt und doch viel kleiner zu sein, als es eigentlich ist.

»Horizon Field Hamburg« wird die Wahrnehmung des Gehens, Fühlens, Hörens und Sehens umorientieren und neu verbinden. Diese persönliche bzw. kollektive Erfahrung wird durch Vibration, Sound und Widerspiegelung vermittelt werden. Das Projekt kann insgesamt als ein waagerecht im Raum aufgespanntes Gemälde aufgefasst werden, auf dem die Besucher zu Figuren auf einem freischwebenden und nicht definierten Grund werden. (Deichtorhallen)

Wie lange man sich auf dem »Horizon Field« aufhält, und was man dort tut, ist dem Besucher überlassen. Der nutzt die für einen Museumsbesuch ungewohnte und durchaus ungewöhnliche Freiheit zum Tanzen und Bodenturnen auf dem Objekt, fotografiert oder ruht sich sitzend oder liegend aus und lässt den Raum auf sich wirken. Durch die Spiegelung wird er dabei Teil des Kunstwerks, das sich durch die Interaktion der Besucher immer wieder neu gestaltet.

Das »Horizon Field Hamburg« ist noch bis Anfang September ohne Eintritt zu besuchen.

Info
Antony Gormley: »Horizon Field Hamburg«
Deichtorhallen Hamburg
27. April – 9. September 2012
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr
Eintritt frei!

Links
Deichtorhallen
Horizon Field Hamburg
Antony Gormley

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Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Gemeinsam mit anderen Hamburger Bloggern und Kreativen bestücken wir einmal monatlich den Blog der neuen Kultur- und Konsumplattform lokalikes! Während unter anderem Katharina von I♥PONYS über Mode berichtet, Art Lawyer Jens Brelle einen Blick auf die Magazinszene wirft und unsere Freunde von Here We Go über Orte schreiben, geben wir dort jeweils zum Ende des Monats einen kulturellen Ausblick auf die folgenden Wochen und empfehlen Veranstaltungen aus allen Bereichen.

Für den Mai haben wir drei Theaterstücke ausgesucht, die wir bereits begeistert gesehen haben, Konzerte zwischen Geheimtipp und Festivalspektakel und die Vortragsreihe Stilvorlagen. Alle Tipps für den Mai findet ihr heute bei lokalikes und künftig immer am 25. für den Folgemonat.

Links
lokalikes
Affekt empfiehlt bei lklks

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Wir freuen uns wie verrückt, gemeinsam mit dem Thalia Theater, Byte FM und der Hanseplatte das dritte Krautzungen-Spektakel präsentieren zu dürfen! Hinter dem einem Bessere Zeiten-Hit entliehenen Titel verbirgt sich ein Festival, das von einer Gruppe Hamburger Kunst- und Kulturschaffender ins Leben gerufen wurde: dem Labor für pragmatischen Utopismus. Krautzungen bietet seit der ersten Ausgabe im vergangenen Juni rund alle fünf Monate nicht nur der Kunst aus dem eigenen Umfeld eine Plattform, sondern auch interessanten Gastmusikern  und -Künstlern.

So reißen die Gäste Classless Kulla & Istari Lasterfahrer am 4. Mai den Damm zwischen Roter Flora und Thalia Theater ein, nachdem die Laboranten Joachim Franz Büchner und Fynn Steiner als Bürgermeister der Nacht die Zentrale bespielt haben werden. Weiter bitten DJ SKL vs. Richard von der Schulenburg, sowie Heiko Gogolin & Mme Bing zum Tanz mit dem Teufel, Gereon Klug wird lesen und Hans Stützer, Robin Hinsch, Fiona Hinrichs, Oliver von Below und Fynn Steiner stellen aus. Als Moderator führt Uijuijui-Sänger Thorben Kaiser durch die Höllennacht.

Ob Applestore oder Gartenarbeit, ob Kannibalismus oder Abba: K#3 geht den entscheidenden Schritt zu weit und verabschiedet sich von Paradies und Wirklichkeit. Die Bar des Thalia Theaters wird zum Ort für Fehltritte und Sisyphosaufgaben, für Untugend und Ausuferung, für Überschreitung und Diabolik.

Bürgermeister der Nacht

Wir verlosen 2 Karten für Krautzungen #3! Wer eine Karte für sich plus Begleitung gewinnen möchte, der schickt bis zum 1. Mai, Mitternacht eine Email mit dem Betreff »K#3« und seinem vollständigen Namen an info(∆)affektblog.de und verrät uns, mit wem er gern durch die Hölle gehen würde!

Info
Krautzungen #3: »Durch die Hölle mit…«
4. Mai 2012, ab 20 Uhr
Zentrale (Thalia Theater Bar), Hamburg
Eintritt 10 Euro (VVK über die Hanseplatte), 12 Euro AK

Links
Krautzungen

Krautzungen #3 bei Facebook

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Stilvorlagen #7

Die Vortragsreihe »Stilvorlagen« an der HAW / Department Design geht in diesem Jahr zum siebten Mal an den Start. Traditionell werden zum Sommersemester zeitgenössische Gestalter eingeladen, die sich einem Oberthema widmen. So werden diesmal die Gastredner gebeten, »Respekt« zum Gegenstand ihrer Vorträge zu machen, ihre Erfahrung im Beruf und mit der kommunikativen Branche im Allgemeinen zu thematisieren.

Dienstleistung versus kreative Genialität? Vertrauen versus Pitches?

Wie respektvoll ist der Umgang von Designern, Auftraggebern und Nutzern? Wann ist Gestaltung zielorientiert, wann wird sie selbstgefälltig? Welche Rolle spielt eine persönliche Haltung bei der Wertschätzung der kreativen Arbeit?

* * *

Auftakt: Der Schweizer Grafiker und Plakatkünstler Ralph Schraivogel eröffnet am 26. April 2012 die Veranstaltungsreihe. Schraivogel ist seit den frühen 1990er Jahren für seinen experimentellen Plakate und seine analoge Vorgehensweise bekannt.

Der zweite Gast ist Heinrich Paravicini. Am 10. Mai 2012 verrät der Designer und Mitgründer der Hamburger Agentur ›Mutabor‹, was Multichannel Brand Design bedeutet und wie Mutabor die Welt der Marken revolutioniert.

Gleich drei kreative Köpfe sind am 30. Mai 2012 zu Gast: Lutz Issler vom Büro für Informatik ›Systemantics‹ sowie Daniel Gross und Joris Maltha vom niederländischen Designstudio ›Catalogtree‹ – die Avantgarde unter den Informationsdesignern. Issler, Gross und Maltha beleuchten das Thema Respekt unter dem Gesichtspunkt ihrer langjährigen Zusammenarbeit als Gestalter und Programmierer.

Am 12. Juni 2012 ist der Tag der Niederländer: Walter Nikkels, Typograf und Entwerfer von Ausstellungen wie die ›documenta 7‹, trifft auf Wigger Bierma, Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Bierma hat mit der Entwicklung des ›Werkplaats Typografie‹ in Arnheim die Ausbildung im Grafikdesign entscheidend geprägt.

Den Abschluss der Vortragsreihe bilden am 28. Juni 2012 Cybu Richli und Fabienne Burri. Beide gründeten das junge Schweizer Grafikbüro ›C2F‹ und haben sich auf die Kommunikation in den vielfältigen Bereichen von Kunst über Architektur bis hin zur Wissenschaft spezialisiert und wurden u. a. vom ›ADC New York‹ ausgezeichnet.

Foto: Stilvorlagen

Stilvorlagen #7
Ralph Schraivogel | 26. April 2012
Heinrich Paravicini | 10. Mai 2012
Lutz Issler, Daniel Gross, Joris Maltha | 30. Mai 2012
Wigger Bierma | 12. Juni 2012
Cybu Richli, Fabienne Burri | 28. Juni 2012

Die Vorträge finden in der Armgartstraße 24 / 22087 Hamburg statt und beginnen jeweils um 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet zwischen 2 und 6 Euro.

Links
Stilvorlagen
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Lucia Glass »Sensation«

Dass Tanz nicht nur Schwanensee mit Ballerinas in Tutus ist, wissen wir spätestens seit Sasha Waltz. Ausdruckstanz kann unfassbar spannend sein. Das wird die Choreografin Lucia Glass, die in Arnheim zeitgenössischen Tanz studierte und immer wieder Kollaborationen mit anderen Kreativschaffenden eingeht, mit der Premiere ihres Stücks »Sensation« unter Beweis stellen.

In »Sensation« setzt sich Glass mit der Stofflichkeit auseinander:

Die Performance beschäftigt sich damit, wie ein Outfit die Trägerin in ihrer Bewegung beeinflusst. Zudem wird untersucht, wie Körperbewegung die Choreographie des Kleides steuern kann. Die Show der Künstlerin entsteht in Zusammenarbeit mit professionellen Laufstegmodels. Internationale Modedesigner zeigen Teile ihrer Kollektionen. Anders als bei einer klassischen Runway-Show werden im Entstehungsprozess dieser Produktion die Laufstegmodels aktiv in den künstlerischen Arbeitsprozess mit eingebunden. Außerdem konfrontiert Lucia Glass die Mode der beteiligten Designer mit Elementen wie Wasser, Wind und Hitze.

Für die Choreografie lud Lucia Glass die Modedesigner Paula Immich, Kathrin Musswessels, Vladimir Karaleev, Masha Shakar und Martha Binkowski ein, die jeweils fünf Kleidungsstücke beisteuerten, sowie professionelle Laufstegmodels Für die musikalische Kuration zeichnet sich Lorin Sylvester Strohm verantwortlich.

Lucia Glass »Sensation«
18. — 21. April 2012 | Kampnagel | Hamburg
Beginn ab 19:30 Uhr

Links
Lucia Glass
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