Affekt — Blog für Kultur und Relevantes - Part 3

Matmos »The Marriage of True Minds«

via facebook.com/matmosband

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Wir verlosen 2x 2 Karten für das Konzert von Matmos am 25. März auf Kampnagel! Nach Arbeiten mit Björk und zuletzt Marina Abramovic, Robert Wilson und Willam Dafoe ist im Februar mit »The Marriage of True Minds« ein neues Matmos-Album erschienen, das  wie meistens auf recht experimentelle Weise entstanden ist. Nach Rückgriffen auf Biologie und Physik hat man sich nun parapsychologisch versucht:

Das neue Album »The Marriage of True Minds« ist durch Ganzfeld-Experimente entstanden, bei denen Probanden die Augen verbunden und Kopfhörer mit Rauschen aufgesetzt wurden. Den so in ihrer Wahrnehmung Gestörten übermittelte Matmos-Mitglied Drew Daniel das Konzept des neuen Albums telepathisch; aus den Reaktionen der Probanden entstand das wohl erste elektronische Album, das mit Stepptanz beginnt und mit Doom Metal aufhört. via

Auf dem Album finden sich neun Songs zwischen Techno, Latin Music und äthiopischen Jazz; neun Songs zwischen Kunst, Wissenschaft und Augenzwinkern. Auf Kampnagel werden Matmos in vierköpfiger Besetzung spielen.

Matmos »The Marriage of True Minds«
25. März 2013, 20 Uhr
Kampnagel (Jarrestraße 20, Hamburg)
Karten ab 14 Euro

Wer zwei Karten für das Konzert gewinnen möchte, schickt bis Sonntag, den 24. März, 16 Uhr eine Email mit dem Betreff »Matmos« und ein paar netten Worten an info(∆)affektblog.de. Die Gewinner werden ausgelost und rechtzeitig von uns per Email benachrichtigt. Viel Glück!

Links
Matmos
Kampnagel

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Dieser Text enthält Spoiler zu »Star Wars – The Empire Strikes Back«, »Planet of the Apes«, »Game of Thrones« (1.Staffel), »The Usual Suspects«, »The Sixth Sense«, »Fight Club«, »Citizen Kane«, »Schuld und Sühne«, »Saw« und »Harry Potter and the Half-Blood Prince«.

»Planet Of The Apes«

»Planet of the Apes«

Wenn ich an Spoiler denke, schießt mir als Erstes eine Folge der »Simpsons« in den Sinn: Homer kommt aus einem Kino, im Hintergrund tönt die »Star Wars«-Fanfare, er geht an einer Schlange von wartenden Kinogästen vorbei und sagt ungefähr: »Was für ein Ende! Wer hätte gedacht, dass Darth Vader Luke Skywalkers Vater ist?« Und alles buht. Wir kennen das natürlich, dass uns ein Film versaut wird, weil wir schon im Vorfeld erfahren wie er endet. Dabei geht es meist um Plotdetails, die einen Twist betreffen: Dass der Planet der Affen eigentlich die Erde der Zukunft ist, dass der Erzähler und Tyler Durden eigentlich dieselbe Person sind, dass Dr. Malcolm Crowe eigentlich tot ist. Dinge also, die die bisherige Geschichte in einem anderen Licht dastehen lassen.

In der Regel weiß jeder, dass man sich nicht wie Homer Simpson verhalten darf und nicht am Kinoausgang das Ende der Geschichte heraus posaunen sollte. Das Kino selbst hat es uns schon lange gelehrt – in Clouzots »Les Diaboliques« von 1955, nur zum Beispiel, wird sich am Ende direkt ans Publikum gewandt: »Ne soyez pas DIABOLIQUES!« und »Ne leur racontez pas ce que vous avez vu.« – Seien sie nicht teuflisch! Sagen Sie ihren Freunden nicht, was Sie gesehen haben.

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Adam Green & Binki Shapiro

adam-binki

Schluss mit dem Lofi-Sound aus Moldy-Peaches-Tagen und endlich auch Schluss mit den ganzen Albernheiten, mit denen er vor zehn Jahren als Weirdo mit Wuschelkopf zahllose Teenie-Herzen schmelzen ließ: Eine kurze Ehe, Nacktfotos im Internet und eine Suchttherapie später war Adam Green beim Frisör und wirkt heute fast erwachsen. Zusammen mit Binki Shapiro, die er über deren damaligen Freund und Little-Joy-Bandkollegen, Strokes-Drummer Fabrizio Moretti, kennenlernte, hat Adam Green nun ein Album aufgenommen, das auch Nancy Sinatra und Lee Hazlewood gut zu Gesicht gestanden hätte. Auf dem Ende Januar erschienenen und selbstbetitelten Album finden sich gleichermaßen schmusige Balladen und beschwingtere Popnummern mit deutlichem Einschlag der späten 60er. Die Texte der zehn Songs, die die beiden größtenteils im Duett singen, drehen sich auf humorvolle bis zynische Weise – da bleibt Adam Green halt doch der alte – ums große Thema »romantische Dysfunktionalität«.

Seit ein paar Tagen sind Adam Green und Binki Shapiro wieder auf Europatour und spielen – beginnend Donnerstagabend in Hamburg  – auch eine Handvoll Konzerte in Deutschland.

Tour
21. März 2013 | Hamburg | Mojo Club
26. März 2013 | Berlin | Lido
28. März 2013 | A-Wien | Flex
31. März 2013 | CH-Zürich | Mascotte
2. April 2013 | München | Strom
4. März 2013 | Frankfurt/Main | Zoom
5. März 2013 | Köln | Gebäude 9

Links
Adam Green And Binki Shapiro
Gratis-Download der Single »Here I Am«

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Foto: Screenshot

Foto: Screenshot

Einen wunderhübschen Kurzfilm hat Eva Bienert gedreht. Für »Der verlorene Mann oder die Suche nach Sinn« hat sich die Studentin für Kostümbild an der HAW Hamburg von »Die Frau in den Dünen« des japanischen Schriftstellers Kobo Abe inspirieren lassen. Der Film handelt von einem Insektensammler, der in der surrealen Welt der Frau in den Dünen, zu sich selbst findet. Seine innere Veränderung wird durch sein sich wandelndes Kostüm sichtbar gemacht.

Als Kostümdesignerin befasse ich mich schon länger mit dem Prozess der Kostümveränderung als Sinnbild für Verwandlung. Für mich ist dafür das Medium Film eine reizvolle Ausdrucksform. Neben Theaterinszenierungen und Musikvideos, ist aktuell dieser Kurzfilm entstanden.

Dass Eva Bienert fantastische Kostüme kreiert, bewies sie bereits in dem Video zu »Our Charms« der Band Me Succeeds.

Link
Eva Bienert

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Sven Regener und Tino Hanekamp

Sven Regener und Tino Hanekamp

Tino Hanekamp reanimiert die Weltbühne. Zwar nicht in Form seines kleinen Clubs am Hamburger Nobistor, dessen Niedergang zum Jahresende 2005 Hanekamp in seinem Roman »So was von da« literarisch aufbereitet hat, sondern mit einem neuen Interview-TV-Format für 3sat. In jeweils 30 Minuten trifft der Autor und Uebel&Gefährlich-Betreiber »Menschen, die was zu sagen haben« und plaudert mit ihnen – so die Ankündigung – gänzlich spontan und unscripted.

In der Pilotfolge, die in der Nacht zu Donnerstag ausgestrahlt wird, trifft Tino Hanekamp in Berlin auf Sven Regener, seines Zeichens unter anderem Sänger bei Element of Crime und Schöpfer von »Herr Lehmann« - einer, der die Dinge gern beim Namen nennt. Bleibt abzuwarten, was vom Geplänkel unter Kumpels, das hier stattzufinden scheint, letztlich an Mehrwert für den Zuschauer bleibt. Aber zumindest der Trailer kann sich schon mal sehen lassen.

»Weltbühne«
Tino Hanekamp trifft Menschen, die was zu sagen haben
Termine der Pilotfolge mit Sven Regener:
In der Nacht vom 13. auf den 14. März 2013, um 0.55 Uhr (3sat)
17. März 2013, um 22.30 Uhr (ZDFkultur)

Link
»Weltbühne« bei 3sat.de
Nachtrag: Die erste Folge in der 3sat-Mediathek

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David Vann »Dreck«

David Vann »Dreck«Es dauerte zwölf Jahre bis David Vann einen Verlag für seinen Debütroman »Im Schatten des Vaters« fand. In dieser Zeit arbeitete er als Bootsbauer und fuhr zur See – ein furchtbar romantisches Bild das die sicherlich eher karge Realität abbildet. So empfand ich auch einige Szenen in Vanns aktuellem Roman »Dreck«, der eben bei Suhrkamp in deutscher Sprache erschienen ist. Die Gabe, furchtbare Geschichten in ästhetische Worte zu fassen, beschert dem Autor einen nachhaltigen Erfolg.

Auf einer recht abgeschiedenen Walnussplantage in Kalifornien lebt der zweiundzwanzigjährige Galen. Sein Vater ist ihm gänzlich unbekannt, seine Mutter dafür umso präsenter. Mit ihrer Überfürsorglichkeit treibt sie ihren Sohn zur Weißglut. In der Konsequenz will er eigentlich nur fort – dem tristen Alltag, der erbarmungslosen Hitze, all dem Schmutz und Schweiss entkommen und ein eigenes Leben beginnen. Er will das College besuchen, die Freiheit haben zu reisen, um endlich die ganze Welt erfahren zu können. Obwohl Mutter und Sohn, den Resten eines Familienvermögens sei Dank, nicht in Armut leben müssen, bleibt ihm dieser Schritt verwehrt. Statt trotzdem aufzubrechen und selbstständig den Unwägbarkeiten des Lebens zu begegnen, bleibt Galen lieber im kühlen Schatten eines Baumes sitzen und lässt sich eiskalte Orangenlimonade und akkurat belegte Sandwiches reichen. Ein hassender Pascha und Mann-Ersatz, der fortan einem Abgrund entgegen taumelt.

Er liest Carlos Castaneda, entwickelt bei der Lektüre von Khalil Gibrans »Der Prophet« Hochgefühle und versinkt in den Seiten von »Die Möwe Jonathan«. Immer dem Transzendenten auf der Spur flüchtet sich Galen in Askese und Versuche tiefer Meditation. Nicht nur die Scheinheiligkeit der häuslichen Idylle oder die regelmäßigen Besuche bei der im Pflegeheim wohnenden Großmutter und gemeinsame Familienausflüge in die Wälder Kaliforniens empfindet er als störend, sondern auch seinen als weltliches Laster empfundenen Sexualtrieb. Galens siebzehnjährige Cousine Jennifer weiß um ihre diesbezügliche Macht über ihn, lebt sie mit teils sadistischen Übergriffen aus. Es ist diese Beziehung, die in einem traumatischen Bild gipfelt und als Auftakt einer fortwährenden Eskalation der weiteren Geschehnisse zu betrachten ist. Die Abgründigkeit, mit der David Vann in »Dreck« spielt, ist beeindruckend und beklemmend zugleich. Sein von nahezu eindeutig paranoiden Gedanken getriebener Protagonist wähnt sich auf dem Pfad der Erleuchtung, verstrickt sich dabei jedoch in einen archaischen Wettstreit.

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Am heutigen Tag vor 25 Jahren starb der Musiker und Schauspieler Divine. Divine war Drag Queen und gleichwohl Kunstfigur, wurde als solche allerdings selten wahrgenommen. Harris Glenn Milstead, der im Körper dieser Figur steckte, hatte sich zeitlebens darüber beklagt, immer eins zu eins als die Verkleidete gesehen zu werden, die er spielte.

Divine / via freekmagazine.com

Divine / via freekmagazine.com

Das mag daran gelegen haben, dass Kultregisseur und Namensgeber John Waters ihn fast ausschließlich für eben dieses Rollenschema in seinen Trash-Filmen engagierte. Sei es in »Pink Flamingos«, dem Film, der Waters und Divine ein großes Maß an Aufmerksamkeit verschaffte, in »Female Trouble« oder in »Hairspray«, Divines letztem Film mit dem Regisseur. Seine Rollen setzten dem geläufigen Bild von Drag Queens die Krone der Übertreibung auf. Übertreibung nicht durch Perfektion des Aussehens, sondern durch die starke Hervorhebung von Makeln, ohne dass die Performance der weiblichen Identität darunter litt. Im Trailer von »Female Trouble« ist dies wunderbar zu sehen.

Bei den Musikerinnen und Musikern 70er Jahren kam »Drag« in Teilen groß an. In Teilen daher, weil es damals weniger um Gender-Bending in Form von Verkleidung ging. Vielmehr gelangte androgynes beziehungsweise effeminiertes Auftreten in den Mainstream. Dafür stehen Glam Rock, David Bowie und beispielsweise die Ästhetik von Boy George oder Annie Lennox in den 80ern.

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via facebook.com/monstersofspex

via facebook.com/monstersofspex

Beim »Monsters of Spex«-Debüt 1991 spielten keine geringeren als Sonic Youth, Nirvana und Dinosaur Jr. in Köln auf, und auch bei den Festivals Mitte der Nuller Jahre bewies man mit Bands wie den YeahYeahYeahs, Phoenix und Arcade Fire stets ein gutes Booking-Händchen. Dass die Reihe zuletzt im Dornröschenschlaf ruhte – unbegreiflich. Aber umso besser, dass man sich entschieden hat, sie im März 2013 zu reanimieren.

An den kommenden beiden Wochenenden touren unter der »Monsters of Spex«-Flagge drei junge deutschsprachige Bands durch die Republik, von denen man bisher zwar wenig gehört hat, aber über die man derzeit am meisten spricht: Messer, Trümmer und Zucker.

messer

Messer

Messer aus Münster haben nach den Stücken ihres Demotapes und einer ersten Single im vergangenen Jahr ihr Debütalbum »Im Schwindel« veröffentlicht. Referenzen kann man viele nennen; von Fehlfarben und den Goldenen Zitronen bis NEU! und Can ist alles schon gefallen. Ein eigenes Bild kann man sich anhand des im Dezember erschienenen Videso zu »Was man sich selbst verspricht« machen.

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Work in Progress 2013

Work in Progress

Wir freuen uns, in diesem Jahr Medienpartner von »Work in Progress« zu sein, dem Kongress zur Zukunft der Arbeit.

Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Sie wird kommunikativer, vernetzter und komplexer als jemals zuvor. Bereits zum zweiten Mal findet am 28. Februar und 1. März 2013 der Kongress »Work in Progress – Strategien für die Arbeitswelt von morgen« auf Kampnagel statt. Kreative Praktiker sowie Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst stellen Ansätze vor, wie mit den Wirkungen des Wandels umgegangen und auf diese reagiert werden kann.

In diesem Jahr stehen insbesondere neue Formen der Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops. Die Keynote wird am 1. März der amerikanische Soziologe Richard Sennett zum Thema »The Craft of Cooperation« halten. Beim gemeinsamen Produzieren in sogenannten »Fab Labs«, durch neue Konsumformen des Teilens oder beim Lernen in Open Source-Umgebungen zeigt sich: Die neue Arbeitswelt ist kollaborativ. Dies zieht neue Management- und Organisationsformen nach sich und verändert das individuelle Verständnis von Arbeit. Berufsbilder werden vielfältiger, die Grenzen zwischen Arbeit und Leben verschwimmen. Die Planbarkeit nimmt ab, die Gestaltungsfreiheiten werden größer.

In weiteren Beiträgen wird Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie und kulturelle Praxis an der Hafencity Universität, in ihrem Vortrag und mit Filmausschnitten die Strategie der »Komplizenschaft« erläutern. Prof. Stephan A. Jansen, Gründungspräsident und Geschäftsführer der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, wird seine Vorstellungen von einer »Bildung der Zukunft« mit den Besuchern praktizieren.

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett

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Als ich zum ersten Mal bewusst einen Film von Richard Lester gesehen habe, war es ähnlich wie zum ersten Mal Sonic Youth hören: Oh ja, da ist was Gutes, aber das wird noch überlagert. Ein Ausdruck, dem man sich annähern möchte, weil er zu einem spricht. Etwas, das man bald gut kennen möchte. Und etwas, das bisher gefehlt hat.

Ich weiß meistens nicht, warum jetzt. Wieso ausgerechnet jetzt Lester? Keine Ahnung, mit Lester befindet man sich auf jeden Fall nicht in im  Zentrum irgendeiner Debatte, und vielleicht reicht das ja schon – der Schnatterfaktor um Richard Lester ist relativ gering. Ihn umweht eher Stille. Bei Sonic Youth und mir war das ähnlich: Sie waren eigentlich vorbei, als ich anfing, sie gut zu finden, aber sie waren auch noch nicht vorbei genug, um wiederentdeckt zu werden. Lester war und ist so vorbei, wie einer der vielen öden fünften Beatles nur vorbei sein kann: Nie richtig weg, aber bestimmt auch nicht ganz da.

Immer dabei: Eine von vielen, vielen Nonnen

Richard Lester ist gebürtiger Amerikaner, begann seine Karriere aber im britischen Live-Fernsehen. Das Interesse fürs Kino kam wegen der Möglichkeit eines zweiten Takes, wie er selbst sagt. Den Kurzfilm »The Running Jumping & Standing Still Film« (1960) drehte er mit Freunden (z.B. Peter Sellers) eigentlich nur, um sich mit der Filmkamera vertraut zu machen, aber, hey, es waren die Sechziger, und er bekam eine Oscar-Nominierung. Über diesen Kurzfilm wurden die Beatles auf ihn aufmerksam und sie engagierten ihn für »A Hard Day’s Night« (1964), dank dem Lester nachträglich zum Erfinder des Musikvideos erklärt wurde. Eine für ihn zweifelhafte Ehre, der er sich bis heute tapfer widersetzt. Denn obwohl seine Filme vor krudem Humor teilweise übersprühen – der Mann meint es bitterernst.

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