Affekt — Blog für Kultur und Relevantes - Part 30

Thalia Campus Festival

Sich von Intendant Joachim Lux erklären lassen, wie man ein Theater leitet, einer Probe von Luk Percevals neuer Inszenierung beiwohnen oder sich mal selber ausprobieren auf den Brettern, die die Welt bedeuten? Das würde so manchen Theaterfan in hysterisches Kreischen versetzen – ist aber gar kein Problem: Anfang Juni öffnet das Thalia Theater im Rahmen des Thalia Campus Festivals seine Pforten und lässt sich von Studenten Löcher in den Bauch fragen.

Insgesamt 22 Workshops zu allen Bereichen des Theateralltags werden angeboten; von Schauspiel, Regie und Dramaturgie über Marketing und PR zu Bühnenbild, Bühnentechnik und Kostümmalerei haben Interessierte endlich mal die Gelegenheit, nicht nur einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, sondern auch die Chance auf Fachsimpeleien mit den Profis, sowie auf Tipps und Tricks was die eigene Laufbahn nach Studienende angeht.
Darüber hinaus sind die Karten für die in dem Zeitraum des Festivals laufenden Stücke für Studenten für 5 Euro zu haben – und das sind unter anderem die Renner der Saison, von denen wir besonders die Hamlet-Inszenierung am 1. Juni empfehlen möchten. Für die meisten dieser Stücke besteht außerdem die Möglichkeit einer Einführung in die Inszenierung oder eines Nachgesprächs.
Abschließend lädt das Thalia Theater am Freitag, den 10. Juni zur Party in die Zentrale, die Theaterbar in den oberen Stockwerken des Thalias ein.

Das Thalia Campus Festival findet vom 30. Mai bis zum 10. Juni im Thalia Theater, Alstertor, 20095 Hamburg statt. Um an den Workshops teilzunehmen empfiehlt es sich, sich zu beeilen, die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Informationen zu allen Workshops und zur Anmeldung, sowie alles weitere Wissenswerte rund um Thalia Campus findet sich auf der Website des Thalia Theaters.

Links
Thalia Theater
Thalia Campus Festival

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Beastie Boys »The Hot Sauce Committee Part Two«

Nachdem häppchenweise die ersten zwei Teile des Kurzfilms »Fight For Your Right – Revisited« in den letzten Wochen ordentlich über das Internet gestreut wurden, gibt es seit gestern das Gesamtkunstwerk der Beastie Boys-Zeitreise zu sehen (oben). Die Regie führte dabei Adam Yauch höchstpersönlich und über den Cast wurde wohl schon alles gesagt. Promotion wie sie uns gefällt.

Das Album – auch seit gestern draußen – gefällt uns außerordentlich. Aber macht euch ein eigenes Bild:

Hot Sauce Committee Part Two by Beastie Boys

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The Wave Pictures »Little Surprise«

Dass die Vorfreude ob des neuen The Wave Pictures-Albums so schnell in Unmut umschlagen würde, damit haben wir beim besten Willen nicht gerechnet. Zuverlässig und in einem Wahnsinnstempo haben die drei Briten in den letzten Jahren ein gutes Album nach dem anderen veröffentlicht, die cleversten Musikvideos gedreht und großartige Konzerte gespielt. Die Meßlatte für Folgeleistungen liegt dementsprechend hoch – für die Vorab-Single »Little Surprise«, die am 18. April erschienen ist, leider etwas zu hoch.

Single, aber vor allem das dazugehörige Video lassen den gewohnten Witz und Charme der Band vermissen. Wie jedes andere Wave Pictures-Stück zu klingen wäre ja nicht mal das Schlechteste, »Little Surprise« klingt aber so eintönig und einfallslos, als habe man die schlechtesten Songs der letzten Platten durch den Fleischwolf gedreht und systematisch jedes noch so kleine Highlight rausgestrichen.  Schlimmer aber noch das Video: Wo bisher ausgefallene Ideen befreundeter Regisseure immer den Ton der Wave Pictures trafen, ist diesmal auch mit einem zugekniffenen Auge und einem, das wohlwollend einen Hauch Ironie in der unpassenden Ästhetik der Bilder sucht, nicht viel zu machen.

Inwiefern das Album vielleicht doch mehr zu bieten hat und ob die Schnipsel, die bisher im Internet zu finden sind, nach wiederholtem Hören noch auf die Größe der letzten The Wave Pictures-Werke wachsen, wird sich am 2. Mai zeigen, wenn »Beer In The Breakers« erscheint.

Außerdem: Was die Tour zum neuen Album angeht, so sparen sich die Wave Pictures schon wie im letzten Jahr bis auf Köln den Besuch der größeren deutschen Städte. Noch ein Minuspunkt. Schade.

Tour
1. Juni | Zürich (CH) | Exil
4. Juni | Schaffhausen (CH) | Tap Tab
5. Juni | Offenbach | Hafen 2
6. Juni | Heidelberg | Haell
7. Juni | Köln | Weltempfänger
8. Juni | Münster | Amp

Links
The Wave Pictures
Myspace

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Utopia LTD.

Die junge Band 1000 Robota ist weit über die Grenzen Hamburgs bekannt und das trotz eigener und vor allem strenger Reglementierung im Umgang mit den Medien. Dennoch überschlugen sich die Feuilletons der Gazetten mit Lobeshymnen. Aber vielleicht liegt es auch gerade daran. Denn wer erwartet von jungen Menschen denn Haltung und Ideale, wo die Medienlandschaft die unter Druck stehende Jugend Ruhm ohne jegliches Talent verspricht?

1000 Robota haben Talent. Und sie haben eine genaue Vorstellung von ihrem Schaffen. Das kann auch schon mal arrogant und narzisstisch wirken. Es ändert allerdings daran, dass die drei Herren Schneid haben und ihre druckvolle Musik weit mehr als nur Beachtung verdient hat.

In ihrer ersten Regiearbeit begleitet Sandra Trostel die Band seit 2008 und zeigt die Konflikt vom Ausbalancieren zwischen künstlerischer Unabhängigkeit und Musikbusiness. Ihre Dokumentation »Utopia LTD.« feiert am 10. Mai im Hamburger Abaton Kinopremiere. Regisseurin und Band werden vor Ort sein.

Wir freuen uns auf diese Utopie.

Weitere Termine
10. Mai | Hamburg | Abaton (mit Sandra Trostel + 1000 Robota)
12. Mai | Berlin, Babylon (mit 1000 Robota)
30. Mai | Aachen, Apollo
12. — 18. Mai |Berlin | Babylon
12. — 25. Mai | Berlin | fsk Kino
13. Mai | Braunschweig | Universum
12. — 25. Mai | Dortmund | sweetSixteen
12. — 18. Mai | Dresden | Kino im Deich
12. — 18. Mai | Düsseldorf | Bambi
27. — 19. Mai | Göttingen | Lumiere
12. — 18. Mai | Halle (Saale) | Luxkino
12. — 25. Mai | Hamburg | Abaton
12. — 25. Mai | Frankfurt | Mal Seh’n Kino
12. — 18. Mai | Köln | Filmpalette
13. — 18. Mai und 22. — 25. Mai | Leipzig | Cinematheque
12. — 18. Mai | München | Monopol
16. Mai |Münster | Cinema
12. — 25. Mai | Saarbrücken | Filmhaus
13. — 19. Mai | Wien | Top Kino

Links
Untopia LTD.
1000 Robota
Rapid Eye Movies

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»Four Lions« – Trial and Terror

»Four Lions« – das ist für englische Fußballfans ein Löwe zu viel. Aber es geht ja auch nicht um Sport; es geht um Leben und Tod, um Terror, den Krieg gegen diesen und vier aberwitzige Muslime aus Sheffield, die sich in bunten Tierkostümen in die Luft sprengen. Ab morgen läuft der Film in den deutschen Kinos. Unser Gastautor Ole von artifarti hat »Four Lions« schon gesehen und dabei Tränen gelacht, die eigentlich hätten geweint werden müssen.

Endlich! Mit »Four Lions« kommt morgen der erste Film in die deutschen Kinos, der den Konflikt zwischen dem Westen und islamistischem Terror mit der Ernsthaftigkeit darstellt, die nur mit Witz und schwarzem Humor erzielt werden kann. Dass sich bis zum letzten Jahr das Kino dem wahrlich ergiebigen Thema des islamistischen Terrors, bzw. des Kampfes dagegen anscheinend verwehrt hat, lässt sich wohl nicht nur mit Blick auf die Sorgen der Politiker – etwa von der CSU – erklären. Entweder mangelte es an Ideen, an Witz und Klugheit der Filmschaffenden, oder aber es lähmte die Angst, einem Film über Terroristen nicht all das einschreiben zu können, was in einem solchen Fall notwendig erscheint: mit einer Satire über islamistische Terroristen zugleich auch ein satirisches Bild unserer Überwachungskultur zu zeichnen, das unsere alltäglichen Lebensweisen und die uns angeblich schützenden Sicherheitsapparate genauso der Lächerlichkeit preisgibt wie die Terroristen selbst.
Kurzum: Man kann viel falsch machen. Man macht aber, wenn man vieles richtig macht, einen überfälligen, wichtigen und fast zwangsläufig guten Film. Und genau das gelingt Chris Morris, dem Regisseur von »Four Lions«.

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Twin Peaks

Ich möchte mich mit Superlativen überschlagen, denn meine allerliebste Serie wird nach langer Zeit wieder im Fernsehen ausgestrahlt. 1990 lief »Twin Peaks« das erste Mal über die amerikanischen Bildschirme, ein Jahr später kam die Serie nach Deutschland.

Aufgrund des Fundes der Leiche von Laura Palmer wird Special Agent Dale Cooper (großartig: Kyle MacLachlan) in das kleine Städtchen Twin Peaks im Nordwesten der Vereinigten Staaten berufen, um den Fall zu untersuchen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mörder um einen Serientäter handelt. Mit Geschick und spirituellen Eingebungen, sowie mit der Unterstützung des ortsansässigen Sheriffs und seinem Team, gelingt es Cooper die Spur aufzunehmen. Dabei stößt er auf die recht eigensinnigen Bürger der Stadt, die alle dunkle oder geheimnisvolle Seiten haben.

Die vielen Charaktere der (Schublade auf) Mysteryserie sind herrlich überspitzt dargestellt, sodass »Twin Peaks« gleichermaßen spannend wie lustig ist – eine Symbiose aus Krimi und Seifenoper. Regisseur David Lynch lässt sich Zeit für lange Szenen, reizt diese oft aus oder arbeitet mit Wiederholungen. Die musikalischen Themen sind selbstironisch positioniert. Kein Wunder also, dass »Twin Peaks« zu den innovativsten Werken der Fernsehgeschichte gehört und selbst heute noch in so manch zeitgenössischer Serie zitiert wird.

So ist die Vorfreude groß auf tanzende Gnome, lasziv dreinblickende Töchter, tollpatschige Hilfssheriffs, transsexuelle FBI-Agenten (David Duchovny) und schwerhörige Vorgesetzte (Lynch selbst) und auf das Einsetzen des Intros im Vorspann, die Aufnahmen der Natur und des Sägewerkes, das nicht vorbeigehen will, während dunkle Schrift mit giftgrüner Kontur Besetzung und Team vorstellt. Dazu sollte natürlich verdammt guter Kaffee gereicht werden!

Twin Peaks läuft ab dem 19. April immer Dienstags auf Arte.

Link
Twin Peaks auf Arte

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»IN-EDIT« – Berlins erstes Musik-Dokumentarfilm-Festival

Parallel zu dem bereits von Affekt empfohlenen »Unerhört! Filmfestival« in Hamburg startete am Dienstag das Berliner Pendant »IN-EDIT« im Rahmen der Dokumentarfilmwoche. Wenngleich das Festival nun in der Halbzeit angelangt ist, wartet das Wochenendprogramm mit zahlreichen, vielversprechenden Musikdokumentationen auf. Unter anderem wird auch hier die Creation Records-Historie »Upside Down« im Moviemento Kino gezeigt.

Portraits faszinierender Musikikonen des letzten Jahrhunderts stehen im Vordergrund. Die BBC-Dokumentation »Another Green World« gibt Einblick in Brian Enos vielschichtige Gedankengänge, der moderne Poet von der Lower East Side und Magnetic Fields-Gründe Stephin Merritt kommt in »Strange Powers« (siehe Bild oben) zu Wort und William S. Burroughs sowie der Musik, die ihn umgab, wird mit »A Man Within« ein Denkmal gesetzt.

Auch Kulturgeschehen abseits der Popwelt Europa-USA tritt bei »IN-EDIT« in Erscheinung. So gibt es gleich zwei Filme über die Punkszene Beijings (»Beijing Bubbles« und »The Joyside of Europe«) und mehrere Dokumentationen, die Flamenco als Musikgenre, Tanz und Lebenseinstellung erfahrbar machen.

Die erste Ausgabe von »IN-EDIT« versammelt ein aktuelles Spektrum spannender Filme, die in dieser Zusammenstellung einmalig sind. Man würde sich wundern, wenn es davon keine Fortsetzung gibt.

Das komplette Programm des »IN-EDIT« Filmfestivals (5. -10. April 2011) findet ihr auf der Website des Festivals. Alle Filme werden im Moviemento und im Kino des .HBC gezeigt.

Link
»IN-EDIT«

Unsere Gastautorin Luise ist mit ihrer Ankunft in Berlin im Fegefeuer zwischen Projektorganisation, Bandbooking und Musikjournalismus gelandet. Immer unterwegs um keine der stadtbewegenden Konzerte, Filme, Neueröffnungen und all der Dinge dazwischen zu verpassen, berichtet sie für Affekt vom Kulturleben in der Hauptstadt und über deren Grenzen hinaus.

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YBDPT Studio / Sperry Top-Sider

Morgen Abend lädt das Yeah Boy Department Studio ein. In Kollaboration mit Sperry Top-Sider präsentiert der Laden in der Hamburger Marktstraße eine temporäre In-Store-Installation mit dem Titel »Das Bootshaus«. Zu bewundern gibt es dort eine Reihe ausgewählter Schuhe von Sperry, sowie die limitierte »Band of Outsiders« Frühlingskollektion.

… The installation created by YBDPT STUDIO for Sperry Top-Sider, combines the tradition and modern life of the nordic people, who work and live on the water.

All the Spring/Summer 2011 styles plus the “Band of Outsiders” collection will be exclusively available at the YBDPT STUDIO. Come over and enjoy us at the big official launch at Friday the 8th of April. At 19 H we´ll say welcome to everybody with enough free drinks, goodie bags, give-aways and spinning tunes.

Last but not least: It´ll be the first time that YBDPT STUDIO & Sperry Top-Sider did a rare and limited product-cooperation. More news and facts about it, at the official launch!  Surprise, surprise!

Los geht’s am Freitag, den 8. April, ab 19:00 Uhr. Die Installation steht den ganzen April über im Yeah Boy Department Studio in der Marktstraße 117.

Links
YBDT Studio
Veranstaltung auf Facebook

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»Upside Down – The Creation Records Story«

Heute startet in Hamburg das »Unerhört!«-Musikfilmfestival, für das wir schnell eine heiße Empfehlung aussprechen wollen: Das Festival bringt nämlich »Upside Down« erstmals in die Hansestadt, einen Film, der die Geschichte des britischen Indie-Labels Creation Records erzählt. Mit Oasis, Teenage Fanclub, den Super Furry Animals, Primal Screem, Ride, Jesus and Mary Chain und My Bloody Valentine hatte das Label einen Großteil der prägendsten Bands der 90er unter Vertrag, von denen einige im Film zu Wort kommen.

»Millionen verkaufte Platten auf beiden Seiten des Atlantiks, nahe dem Bankrott, „Pills, Thrills, Spats and Prats“, Erfolge, Exzesse, Aufmunterer, Zusammenbrüche und natürlich einige DER Songs, die das späte zwanzigste Jahrhundert geprägt haben. Dies ist die definitive und autorisierte Geschichte von Englands genialster und chaotischster Plattenfirma.

Mehr als ein Vierteljahrhundert seitdem alles begann und eine Dekade nachdem alles endete erzählt dieser Film die Geschichte von Creation Records. Einem der erfolgreichsten und buntesten Independent-Labels der Welt. Allerdings ist dies viel mehr als nur eine klassische Musikdokumentation. Es ist die Geschichte des Rock n’ Roll-Traumes und der dazugehörigen Albträume.« (Unerhört!)

Die Hamburg-Premiere von »Upside Down« findet am 7. April um 21 Uhr im Metropolis-Kino statt, bei der Regisseur Danny O’Boyle und Produzent Mark Gardener (Ride!) anwesend sein werden. Außerdem ist der Film noch bis zum 10. April beim Berliner »In Edit«-Festival zu sehen und erscheint am 9. Mai als DVD.

Links
»Upside Down – The Creation Records Story«
Creation Records

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Belle & Sebastian auf Tour

Fünf Jahre ist es her, dass Belle & Sebastian zuletzt auf einer Hamburger Bühne standen – allerhöchste Zeit für eine Rückkehr. Und heute soll es tatsächlich soweit sein. Denn heute Abend findet in der Großen Freiheit 36 das erste Deutschlandkonzert der Tour zum aktuellen Album statt, dem weitere Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz folgen.
Zugegeben – uns gefallen andere Platten der Schotten besser als das im Oktober erschienene »Write About Love«, aber wenn das Kollektiv um Stuart Murdoch dann erstmal auf der Bühne steht, darf sicherlich auch mit den etwas älteren Hits gerechnet werden.

Termine
5. April | Hamburg | Große Freiheit 36
6. April | Berlin | Columbiahalle
8. April | Köln | E-Werk
13. April | Zürich (CH) | Xtra Limmathaus
15. April | München | Muffathalle (ausverkauft!)
16. April | Wien | Gasometer

In Hamburg und Berlin werden Belle & Sebastian übrigens von Those Dancing Days begleitet, in Köln sind Zoey van Goey dabei und bei den Konzerten in Zürich, München und Wien das New Yorker Duo Schwervon!.

Links
Belle & Sebastian
Myspace

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