Blur melden sich zurück – wenn auch zunächst nur in Form des knapp 3 ½ Minuten langen Songs »Fool’s Day«. Der Song wurde speziell für den Record Store Day aufgenommen und auf 7″-Platten gepresst. Die limitierte Auflage von 10.000 Exemplaren ist bereits vergriffen. Wer dennoch in den Genuss des kleinen Popsongs komme möchte, darf sich freuen, denn Blur bieten den Song auf ihrer Website an. Lediglich die Email-Adresse muss hinterlassen werden.
Anlässlich des 50. Geburtstages des Künstlers Neo Rauch finden in seiner Heimatstadt Leipzig und München zwei Ausstellungen unter dem Titel »Begleiter« statt. Eine Seltenheit könnte man meinen, da die großformatigen Ölgemälde des Künstlers zumeist für hohe Summe bevorzugt an amerikanische Sammler und Hollywood-Schauspieler wie Brad Pitt gehen.
Die Bilder Rauchs, der der Leipziger Schule zuzuordnen ist, kommen teilweise direkt aus dem Atelier des Malers. Die meist surrealen und comic-artigen Werke zeigen oft Symbole des Sozialismus, in leuchtenden Farben und immer mit einem Hauch Dystopie. Sie wurden in einem Katalog zusammengestellt, der nun beim Verlag Hatje Cantz für knapp 50 Euro erhältlich ist.
Die Ausstellung in Leipzig finden im Museum für Bildende Künste statt und beginnt am 18. April. In München sind die Bilder in der Pinakothek der Moderne ab dem 20. April anzusehen.
Am Samstag, den 17. April, erscheint die neue Ausgabe des Kunst- und Kulturmagazins DARE.
In seiner vierten Ausgabe widmet sich DARE dem Thema »Surfaces«: Design, Gestaltung und Erscheinungsformen von »Oberflächen« in künstlerischen Formaten werden auf ihre Wirkung und Aussagekraft hin untersucht.
In der Hamburger Botschaft (Sternstraße 67) findet ab 19:00 Uhr die Releaseparty mit einem DJ-Set von Betalounge und Rauminstallationen von Dennis Loesch statt. Am Sonntag folgen darüber hinaus zwischen 18 und 20 Uhr Artist Talks, Lectures und Videoscreenings.
16.04.2010 /
Von: Sabine /
Kategorie: Musik /
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Zusammen mit Fatboy Slim hat Talking Heads-Mastermind David Byrne Anfang des Monats ein Konzeptalbum veröffentlicht, das es vor allem aufgrund seiner zahlreichen namhaften Features in sich hat. »Here Lies Love« ist eine Art Disco-Musical über das Leben der ehemaligen phillipinischen First Lady und Diktatoren-Gattin Imelda Marcos und ist eigentlich ein alter Hut, da es bereits 2006 in Australien Premiere feierte. Nun sind die 22 Songs aber auf einem spektakulären Doppelalbum erschienen und werden von einer dermaßenen Flut an fantastischen, vor allem weiblichen Gaststimmen vertont, dass das Album kaum vielfältiger ausfallen könnte: Zu hören sind unter anderem Florence Welch (Florence & The Machine), Santigold, Róisín Murphy, Martha Wainwright, Camille (Nouvelle Vague), St. Vincent (zuletzt mit Grizzly Bear auf Tour), Katie Pierson (The B-52s), Cyndi Lauper und Tori Amos.
Als erste Single ist bereits das Santigold-Feature »Please Don’t« erschienen, neben dem vor allem der dramatisch-kitschige Titelsong des Albums, dem Florence Welch ihre Stimme leiht, als Favorit des Albums hervor sticht. Trotz einiger fantastischer Songs bleibt aber letztendlich bleibt der Eindruck, dass es sich insgesamt um etwas zuviel des Guten handelt.
»Peaches, das Bad Girl des Elektro-Punk, und Gonzales, der Piano-Virtuose und Rap-Entertainer, schließen sich zum musikalischen Hochleistungsentertainment zusammen. Sie zeigen ihre Version der Rock-Oper JESUS CHRIST SUPERSTAR. Peaches singt alle Rollen selbst: Jesus und Maria Magdalena, die Jünger und die Pharisäer. Gonzales begleitet sie auf dem Piano, mehr nicht. Eine konzertant-theatrale Aufführung mit zwei außergewöhnlichen Performern – und vielleicht der seltsamste Liederabend der abendländischen Kulturgeschichte.« (Kampnagel)
Da bleibt einem ja die Spucke weg.
Nach der Premiere im Berliner Hebbel am Ufer Ende März sind Peaches und Gonzales im Mai in Hamburg zu Gast. Einen Eindruck, was einen dort erwarten wird verrät dieses Video mit Interview- und Probenausschnitten:
»Peaches Christ Superstar« ist am Dienstag, den 4. Mai, 21Uhr auf Kampnagel (Jarrestr. 20, Hamburg) zu sehen. Der Vorverkauf kostet 14,-€.
Vor einiger Zeit bin ich in Hamburgs wohl schönstem Buchladen für Kunst und Kultur Sautter und Lackmann auf eine Reihe des mir bis dato unbekannten Alexander Verlags gestoßen. Die Reihe des kleinen Hauses aus Berlin nennt sich »Nahaufnahme«. In Interviews werden hier verschiedene Regisseure vorgestellt – Theater, Film oder Choreographie. Ich bekam das Buch mit Peter Zadek in die Hände.
Um ehrlich zu sein, habe ich erst vor wenigen Jahren Zugang zum Theater gefunden, kenne mich also in der Landschaft noch nicht so sehr aus. So war mit Zadek zwar ein Begriff, jedoch habe ich es versäumt mir je ein Stück zu seinen Lebzeiten anzusehen. Erst durch seinen Tod im Juli 2009 bin ich verstärkt auf ihn aufmerksam geworden. Es war also keine schwere Entscheidung das kleinformatige Büchlein mitzunehmen.
Aufgeteilt ist das Buch in vier Kapitel. So geht es eingangs um Zadeks Kindheit und Jugend in Deutschland und England und dann um seine »Helden« Shakespeare, Ibsen und Tschechow. Klaus Dermutz liefert wunderbare Fragen, die Zadek teilweise lange, aber nie langweilige Antworten entlocken. Man kann die Begeisterung für das Theater spüren, ist beeindruckt von Zadeks Selbstreflexion und Lebensgeschichte. Und hier liegt die Stärke der »Nahaufnahme«. Denn im Gegensatz zu langweiligen Biographien, die in der dritten Person geschrieben sind, kommt hier der Mensch selbst zu Wort und redet subjektiv daher. Es ist also eine wunderbar lebendige Abwechslung, bei der man das Gefühl hat Zuhörer zu sein. Es ist die Vermischung von Theaterstück, Arbeit und Privatem. Zadek ist ruppig, nicht glatt und vor allem spannend. Und tatsächlich – das ist spannend. Denn obwohl mein Wissen über das Theater begrenzt ist und ich viele der genannten Stücke höchstens vom Hörensagen kenne, lasse ich mich einfangen und das sehr gerne. Es macht Lust auf’s Theater.
Sasha Waltz
Kurz nachdem ich also das Zadek-Buch zur Seite gelegt hatte, besorgte ich mir die Ausgabe mit Sasha Waltz. Ich hatte erst vor kurzem einen Bericht über die Berliner Choreographin auf Arte gesehen. Vom Tanz bzw. der Choreographie verstehe ich noch weniger als vom Theater. Die Bilder, die sich in meinen Kopf einbrannten, machten mich neugierig. NoBody, Allee der Kosmonauten, Medea. Und was für Peter Zadek zutraf, fand sich auch für Sasha Waltz – eine spannende Geschichte von einem spannenden Menschen. Man erfährt über ihren Werdegang, die künstlerische Arbeit und die Synergie mit Raum und Musik.
Weitere Gespräche in der Reihe sind u. a. mit Martin Wuttke, Glen Gould, Stéphane Braunschweig, Robert Wilson oder Michael Haneke (das bereits wartend auf meinem Nachttisch liegt).
Es war und ist ein großes Vergnügen sich auf unbekannte künstlerische Felder einzulassen, neue Denkweisen kennenzulernen und auf interessant Charaktere aus der Regiewelt zu stoßen. Schnell lesbare, aber ebenso genussvolle Lektüre und somit eine Empfehlung.
08.04.2010 /
Von: Sabine /
Kategorie: Film /
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»Flexibles Flimmern« ist eigentlich das, was 3D gerne wäre: Es holt den Film von der Mattscheibe in den Raum, und das sogar ohne optische Täuschung. Genau genommen müsste man natürlich sagen: Es holt den Film in den Raum. Denn hier läuft Truffauts »Fahrenheit 451« in der Commerzbibliothek und Fritz Langs »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« in einem historischen Eiskeller. Initiator Holger Kraus hat nicht nur ein Herz für Filmklassiker und sondern auch ein Händchen für Umsetzung seines Konzepts des mobilen Kinos.
Für den nächsten Termin geht es aufs Wasser: »Flexibles Flimmern« entführt Hamburger Kinofans zu »Ein Köder für die Bestie« von J. Lee Thompson – der Vorlage von 1962 für die Scorsese-Adaption aus den Neunzigern – unter Wasser, und zwar in den Bauch des Theaterschiffes auf dem Isebekkanal.
Die Vorstellungen von »Ein Köder für die Bestie« finden am 14., 15., 16. und 17. April auf dem »HoheLuftSchiff« des Theaters Zeppelin, Kaiser-Friedrich-Ufer 27 in Hamburg statt. Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Um Reservierungen für die Vorstellungen wird gebeten.
Zum Film: "Ein Köder für die Bestie" J. Lee Thompson, USA 1962
*Bild Film"Cape Fear" - 1991 erneut in Szene gesetzt von Martin Scorsese
mit Nick Nolte als Bowden und Robert de Niro als Cady - ist nicht nur
ein äußerst spannender, nervenzerfetzender Thriller, in dem die Gefahr
für eine funktionierende Gemeinschaft durch einen Mann wie Cady immer
größer wird. Der Film Thompsons auch heute noch sehenswert und im
Vergleich zu Scorseses Adaption des Stoffes eine Inszenierung, die mir
mehr Spaß gemacht hat - zeigt, man könnte sagen: gnadenlos, wie ein
Mann, der keine Skrupel kennt, zielstrebig und ohne sich davon abhalten
zu lassen eine Familie nicht nur unter Psychoterror setzt, sondern
versucht, sie im wahrsten Sinn des Wortes klein zu machen.
Der Film konfrontiert nicht nur Bowden und seine Familie, sondern auch
uns mit der Frage, wie man sich gegen einen derartigen Terror schützen
kann. Die Ausnahmesituation lässt Bowden zu einer Praxis greifen, die
seinem Charakter und seinen Überzeugungen diametral entgegengesetzt ist.
Er lässt Cady zusammenschlagen. Und auch die Umstände, die mit der Falle
verbunden sind, die Bowden am Schluss Cady stellen will, implizieren
immer die Möglichkeit, dass Bowden Cady bereits in einer Situation
töten, könnte, in der Cady Mutter und Tochter Bowden (noch) nichts getan
hat.
Die Inszenierung der Geschichte selbst beinhaltet eine mit dem
zunehmenden Terror Cadys analoge Steigerung der Spannung bis zum
Showdown am Cape Fear, in der Dunkelheit, in einem von Gewässern und
Sümpfen, Sträuchern und Bäumen unüberschaubaren Gelände. Der eigentliche
"Star" dieses Films ist weniger Gregory Peck. Es ist Robert Mitchum, der
Cady mittels Gestik und vor allem Mimik eine im wahrsten Sinn
fürchterliche Gestalt verleiht - wohl eine der besten Rollen dieses
exzellenten Darstellers.
*
Termine:*
*Mittwoch 14. April 2010
**Donnerstag 15. April 2010
**Freitag 16. April 2010
**Samstag 17. April 2010 *
*
* *Einlass dieses Mal bereits ab 19 Uhr - **Filmbeginn **20:00 Uhr*
*Vor dem Film habt ihr die Möglichkeit passende Speisen & Getränke zum
Film zu geniessen.
*
***
*
*Um Reservierungen für die Kinoabende wird gebeten unter
holgerkraus@flexiblesflimmern.de.
*
*Der Ort: Das HoheLuftschiff vom Theater Zeppelin e.V.
Bild Schiff*
Seit vielen Jahren stellt sich der Verein Zeppelin Kinder- und
Jugendkunst e.V. der besonderen künstlerischen Herausforderung, Kunst-
und Kulturprojekte zu planen und durchzuführen,um insbesondere die
Kreativität und Ausdrucksfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Im Isebekkanal - direkt gegenüber der Theaterschule Zeppelin- ist die
erste schwimmende Bühne, auf der Kinder und Jugendliche das Sagen haben,
vor Anker gegangen. Aus der "Getreideschute FB 11" ist ein Theaterschiff
- ein neuer kultureller Anlaufpunkt an der Waterkant - das
"HoheLuftschiff" geworden.
In dem Schiffsbauch der Schute entstand eine Bühne, auf der die jungen
Talente ,die Bretter dieser Welt betreten.Die neue Bühne ist nicht nur
für die
Theaterproduktionen der Theaterschule Zeppelin gedacht, sondern auch für
alle jungen Künstler der Stadt Hamburg und Übersee. Schauspieler,
Studenten, Künstler, Dichter, Maler, Musiker und Regisseure, von 5 bis
25 Jahren, bekommen eine Chance ihre Liebe, ihre Träume,ihre Politik,
Philosophie und Poesie dem Publikum zu präsentieren.
Damit wird das Hohe Luftschiff zu einem ganz besonderen kulturellen
Treffpunkt.
Es ist ein außergewöhnlicher und poetischer Ort, der Platz für Zukunft
bietet.
*Theater Zeppelin e.V.
Kaiser-Friedrich-Ufer 27
20253 Hamburg
(U3-Hoheluftbrücke)
*
*Stöbert schön in eurem Leben*
*
Holger
*
*Flexibles Flimmern - Filme in Bewegung*
mehr unter www.flexiblesflimmern.de
http://www.facebook.com/pages/Flexibles-Flimmern-Filme-in-Bewegung/38159929885
07.04.2010 /
Von: Sabine /
Kategorie: Musik /
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Neues aus dem Hause Cassady: Am 11. Mai erscheint »Grey Oceans«, das neue Album unseres liebsten musizierenden Schwesternpaares CocoRosie. Wer nun vom grauenhaften Artwork des CD-Covers abgeschreckt ist, der schließe die Augen und lasse sich von der ersten Single »Lemonade« überzeugen, die vorab zum Gratis-Download bereit steht. Und dann besteht immer noch die Möglichkeit – wenn nicht ohnehin – die etwas ansehnlichere Vinyl-Version zu kaufen. Die dazugehörige Tour fällt leider im deutschsprachigen Raum klein aus: Lediglich ein Konzert ist angekündigt, und zwar für den 18. Mai im Berliner Admiralspalast.
Ebenfalls am 11. Mai kommt die neue The National-Platte »High Violet« in die Läden und verspricht – geurteilt nach dem vorab geschickten »Bloodbuzz Ohio« – gewohnt großartig zu werden. Am Programm der Band hat sich nichts geändert: Flächige, teilweise mit Streichern angereicherte Mid-Tempo Gitarren gepaart mit der warmen Stimme von Sänger Matt Berninger, die vermag, den Hörer vom ersten Takt an in eine dunkle Zauberwelt zu entführen. Zu Sehen sind The National am 8. und 9. Mai in Berlin (Huxley’s neue Welt, bzw. Astra), am 14. Juli in Dachau bei München und am 14. August, wie schon 2008, beim Haldern Festival.
Die Eröffnung der Festivalsaison 2010 ist zwar noch ein bißchen hin, aber die ersten Sonnenstrahlen des Jahres weckten in den letzten Tagen bereits Lust auf durchtanzte Wochenenden mit Sonnenbrand, Schlamm und wenig Schlaf. Da passt es gut, dass das Hamburger Dockville-Festival schon mal die ersten Bestätigungen bekanntgegeben hat, die für Überraschungen und Jubelschreie sorgten und woraufhin wir über Ostern schon mal unsere Gummistiefel poliert haben.
Um die Bombe gleich platzen zu lassen: Die Klaxons kommen für ihre einzige Deutschlandshow exklusiv nach Hamburg! Und mit etwas Glück spielen sie dort vielleicht schon Songs aus ihrem neuen Album, das immer wieder verschoben, aber nun endlich für 2010 angekündigt wurde.
Knaller Nummer zwei verbirgt sich hinter Hallogallo 2010 und dürfte dann auch die Prä-New-Rave-Generationen erfreuen. Denn Michael Rother, seines Zeichens eine Hälfte von NEU! und Ex-Kraftwerk-Mitglied, bringt nach dem Tod von Klaus Dinger die Musik von NEU! in diesem Jahr wieder live auf die Bühne:
01.04.2010 /
Von: Sabine /
Kategorie: Musik /
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Zwei Wochen Pause gönnen sich Port O’Brien noch nach ihrer großen US-Tour mit Portugal The Man, dann machen sie sich aber endlich auf den Weg nach Übersee und haben das (gar nicht mehr so) neue Album mit an Bord. »Threadbare« ist nämlich schon im Herbst erschienen, aber erst jetzt live in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu hören und zu sehen. Macht zwar gar nichts, es wird nämlich mit jedem Hören (noch) besser. Um dennoch einen aktuellen Aufhänger zu haben wird pünktlich zur Europa-Tour die zweite Single »Leap Year« am 9. April veröffentlicht . Leider machen die drei dieses Mal um die sonst so üppig bedachten Konzertmetropolen Berlin, Hamburg, München und Wien einen großen Bogen. Aber wer weiß, ob sich nicht wie im letzten Jahr dafür noch ein paar Festivaltermine in den Kalender von Port O’Brien schleichen – das Berlin Festival im September ist jedenfalls schon mal geritzt.
Termine
13. April | Münster | Gleis 22
14. April | Nürnberg | Muz Club
15. April | Leipzig | Scala
16. April | Innsbruck (A) | Weekender
17. April | Salzburg (A) | Rockhouse
18. April | Dresden | Beatpol
21. April | Rorshach (CH) | Mariaberg
22. April | Zürich (CH) | Stall 6
23. April | Basel (CH) | 1Stock
24. April | Luzern (CH) | Südpol
10. September | Berlin | Berlin Festival
(mit LCD Soundsystem, Soulwax, Atari Teenage Riot, Superpunk, Peaches, Caribou.. !)